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Altenmarkt am 25.07-01.08.2008

Eine Woche Freibergerteich in Altenmarkt

Hallo Leute

Nun ist die Zeit, auf die ich so lange gewartet habe, wieder vorbei.
Ich war wie Ihr ja wisst eine Woche am Freiberger Teich in Altenmarkt bei Fürstenfeld.
Das Grinsen im Gesicht dauert noch immer an und wird wohl noch länger andauern.

Aber nun zu meiner Woche:

Tag 1:

Freitag der Tag der Anreise das gesamte Takle inkl. Allem Zubehör was man so für eine Woche benötigt wurde in zwei Autos gepackt.
Die Anreise für sich war für mich eine Qual da ich es schon nicht mehr erwarten konnte endlich an den Teich zu kommen.
Endlich am Teich angekommen wurde unser HQ aufgebaut und alles eingerichtet.
Freitag, Samstag und Sonntag wurde ich von meiner Familie und von einem Freund und seiner Frau begleitet.
HQ aufgebaut und nun ging es an die Ruten.
Zuerst aber ein bisschen anfüttern. Angefüttert wurde mit den Chunks. Für Drei Ruten ca. einen halben Kilo nur.
Ich habe hier am See bereits die Erfahrung gemacht das eben weniger mehr ist.
Die Ruten nun alle auf Grund mit Laufblei von 85g umgebaut.
Rig´s noch schnell selber welche binden und aufgeködert. Von nun an kann es losgehen.
Der Abend verging und wir ließen es uns so richtig gut gehen.
Chili und anschließend ein gutes Gläschen Wein.
In der Nacht hatte ich nun auf einer Rute von mir einen plötzlichen Vollrun.
Aber bis ich bei meinen Ruten war, war der Zauber auch schon wieder vorbei.
Ca. 2 Meter Schnur genommen und aus. Na ja wird sicher besser.
In der ersten Nacht war natürlich Köder probieren angesagt und ich habe mir da ja auch nicht so viel erwartet.
Gefischt habe ich in der ersten Nacht mit Vanille, Muschel, Fischig, und würzigen Bolies.
Doch leider ohne Erfolg.

Lara mit Top Rotauge:

Anbei noch zwei Fotos:

Tag 2:

Samstag wurde in der Früh gleich eine Lagebesprechung angesagt und eine neue Köderwahl vorgenommen.
Am Tag ist wie immer überhaupt keine Bewegung zu spüren gewesen.
Nach einem schönen Abend mit Grillen und Bier, machten wir uns wieder bereit für den großen Showdown in der Nacht.
Und es war eine Nacht. Wir hatten fast im Stunden Takt einen Run nach dem anderen.
Aber was war da los? Wir konnten keinen Einzigen Fisch an Land bekommen.
Die meisten Anschläge gingen einfach ins leere oder wurden auch vor dem Kescher verloren.
Einfach zum Verrücktwerden. Es zweifelte ein jeder von uns schon an seinen Fähigkeiten.
Es wollte einfach nicht.

Tag 3:

Sonntag. Mein Freud, Zitat: „I her zum fischen auf. Des kann do gor net sein. I mog net mehr“.
Nach dieser anstrengenden Nacht haben wir es uns noch einmal so richtig gut gehen lassen.
Meine Begleiter haben sich dann auch schön langsam für den Nachhauseweg zurechtgemacht.
Fazit für meinen Angelkollegen, kurz und bündig leider Schneider.
Einfach nur schade er wartet bereits schon sehr lange auf ein erneutes Fangergebnis aber leider ohne Erfolg.
Nachdem er seinen Platz geräumt hatte, habe ich meine Ruten auf seinen Platz ausgelet.
Ca. 70m weit draußen und mit Chunks bestückt. Der Abend kam und wie aus heiterem Himmel auch der erste Vollrun des Tages. Es war 20:00 Uhr.
Ich hetzte zu meiner Rute und der erste Gedanke der mir durch den Kopf schoss war: „he oider versemmel den jo net“.
Anschlag und der hat endlich gesessen. Nach einem Mächtigen Kampf konnte ich dann auch den ersten Rüßler auf meiner Matte begrüßen und auch Fotografieren.
Spiegelkarpfen mit 9,50kg.
Um 22:30Uhr wieder vollrun und folgendes Ergebnis:
Spiegelkarpfen mit 9,00kg.
Top. Aber warum funktioniert es nun und vorher nicht? Ich hatte keine Erklärung denn ich habe nichts anderes gemacht aber es begann zu laufen.

Spiegelkarpfen mit 9,5kg

Spiegelkarpfen mit 9,0kg

Tag 4:

Montag 03:30Uhr meine Funkbox schrie um Hilfe und ich stürmte aus meinem Zelt.
Belohnung für die Weckaktion:
Spiegelkarpfen 8,00kg
06:30 Uhr Spiegel mit 9,50kg
Einfach Spitze in einer Nacht 4 Karpfen und der kleinste mit 8,00kg. Es könnte nicht besser laufen.
Da die kommenden Tage die ich alleine verbrachte nicht sehr spannend waren, werde ich mich nun auf das wesendliche beschränken.

Spiegelkarpfen mit 8,0kg

Spiegelkarpfen mit 9,5kg

Tag 5:

Dienstag 04:00 Schuppi mit 9,50kg
05:00 Spiegel mit 10,00kg
In der früh war ich wieder schwer begeistert wie gut es nun funktionierte. Ich habe einen Köder gefunden der wirklich Top funktionierte.
Chunk am Haar und ein Knetköder am Haken sehr fängig in der Zeit wo ich fischte.
Um 08:40 wollte ich meine Ruten kurz aus dem Wasser nehmen um mich einfach mal auf das Herzerlhaus zu verdrücken.
Aber vorher rauch ich noch eine. Gesagt getan.
08:45 ich dempfte gerade meine Zigarette aus. Vollrun.
Anschlag und dann kam es 80m weit draußen schraubte sich ein mächtiges Teil aus dem Wasser. ????Bin das ich???? War der erste Gedanke und dann ging die Post ab.
War der stärkste Drill meiner Angellaufbahn den ich je hatte. Viermal fast unter den Bäumen und in der Bucht verloren, kurz vor dem stieg ins Wasser um irgendetwas noch zu unternehmen und 35Minuten später. Mir schlug der Puls in der Stirn wie ein Vorschlaghammer. Was ich da gefangen hatte konnte ich erst so richtig beim Foto realisieren.
Stör 120cm 16,00kg PB PB PB.
Was könnte jetzt noch sein. Die restliche Zeit könnte ich Schneider bleiben und ich würde mich fühlen wie ein Kind zu Weihnachten.
Es war aber nicht so.

Schuppenkarpfen mit 9,5kg

Spiegelkarpfen mit 10,0kg

Stör mit 16,0kg und 120cm länge

Tag 6:

Mittwoch 02:45 Uhr Spiegel mit 11,80kg
05:30 Uhr Spiegel mit 8,20kg
09:00 Uhr Spiegel mit 10,20kg
23:45 Uhr Schuppi mit 9,80kg

Spiegelkarpfen mit 11,8kg

Spiegelkarpfen mit 8,2kg

Spiegelkarpfen mit 10,2kg

Schuppenkarpfen mit 9,8kg

Tag 7:

02:00 Uhr Schuppi mit 9,60kg
18:50 Uhr Spiegel mit 8,20kg
19:45 Uhr Spiegel mit 10,20kg
Sollte es nun in dieser Nacht noch besser laufen als in jeder anderen zuvor?
Die Bisse haben sich schon sehr früh eingestellt und haben sehr große Hoffnung in mir erweckt.
Doch es kam schlimmer als es einen Treffen kann.
In der Nacht hatte ich wieder einen Biss um den Anderen und konnte keinen Fisch mehr auf die Matte legen. Es war einfach die absolute Materialschlacht.
200Meter Monofile Schnur. 5 Laufbleie und 8 Rig´s habe ich in dieser Nacht verschlissen.
Es war anscheinend ein wink mit dem Zaunpfeil. Neptun sprach es ist genug.

Schuppenkarpfen mit 9,6kg

Spiegelkarpfen mit 8,2kg

Spiegelkarpfen mit 10,2kg

Tag 8:

Der Tag der Abreise.
Überglücklich und erschöpft von dieser Hammer Top Super Spitzen (mir fehlen die Worte) Woche.
Habe ich meine Sachen wieder gepackt und den Weg nach Hause angetreten.

Fazit dieser Woche:

10Stk. Spiegelkarpfen: 9,5kg 9,00kg 8,00kg 9,50kg 10,00kg 11,80kg 8,20kg 10,20kg 8,20kg 10,20kg
3Stk. Suppenkarpfen: 9,50kg 9,80kg 9,60kg
1Stk. Stör: 16,00kg und 120cm

139,5kg Gesamtgewicht und einen Schnitt mit 9,96kg. Wahnsin Super Spitze

Ob sich so eine Woche noch einmal Topen läst bezweifle ich.
Sicher ist aber das es eine Woche fischen nächstes Jahr wieder geben wird und das nächste mal vielleicht nicht mehr alleine. Vielleicht fährt ja jemand von euch mit. Würde mich sehr freuen.
Ein kleiner Anreiz den ich mir nicht verkneifen kann. Ich habe am See sehr viele Leute beobachtet die kein Klinik für die Fische mit sich führten. Es ist zum Wohl unserer Fische.
Bitte denkt daran.

Anbei nun noch ein paar Fotos.

Die Geheimwaffe

Für ein kühles Bier war immer gesorgt

Kampfstätte

Kampfstätte bei Nacht

HQ

Mahlzeit

Freibergerteich Bild 1

Freibergerteich Bild 2

Freibergerteich Bild 3

Freibergerteich Bild 4