Freibergerteich am 10-12.10.2008
Servus Petrifreunde
Es war wieder einmal soweit.
Freitag der 10.10.2008 war der Anreisetag eines neuen Fischerabenteuers.
Ausgesuchtes Ziel war der Freibergerteich bei Fürstenfeld und es sollte bis Samstag am Abend gefischt werden.
Der Platz 13 war das Ziel unserer Reise aber als wir am Teich ankamen saßen dort schon mehrere Angelkollegen. ??????? Großes Rätseln. „Platz hatte ich doch vorreserviert?“
Rein ins Auto und ab zum Aufseher. Nach kurzem Plausch war dann die Sache auch schon geklärt. Auf dem Platz wurde schon längere Zeit nichts gefangen und deswegen wurde ich mit meinem Freund auf einen anderen Platz zugewiesen (Platz12).
Super war also das Wochenende doch nicht geplatzt.
Gesamtes Takle wurde dann sogleich aufgebaut und das Warten hatte begonnen. Nach ein paar erfrischenden Getränken und mehreren Mahlzeiten, wurden immer wieder die Köder gewechselt und auch andere probiert.
Harald, mein Kollege der mich begleitete, ließ nichts unversucht und kramte aus seinem Koffer eine Plastikflasche. Ich in meiner Neugier, was das etwa sei, hatte natürlich nichts Besseres zu tun als an diesem Dip zu riechen.
Großer Fehler. 0,1 Sekunden später und etliche Geruchszellen weniger, schoss mir nicht nur der Duft des Gebräus durch den Kopf sondern auch der Gedanke: „Um Gottes Willen was ist das????“ Harald der von nun an Dirty Harry genannt wird grinste nur und sagte: „Tunfischöl und Köderfisch“.
Aber alles was wir versuchten, blieb leider ohne Erfolg.
Es brach die Nacht herein und der Teich war so ruhig wie ich ihn noch nie gesehen habe.
Kein einziges Platschen oder sonst was. Einfach nichts. Meine Prognose für diese Nacht sah nicht gut aus und so kam es dann auch.
Die Ganze Nacht hat sich an unseren Bissanzeigern nichts gerührt.
Doch dann um ca. 6:00Uhr morgens ein Hilfeschrei meines Bissanzeigers. Ich raus aus meinem Schlafsack und rüber zur Rute um Anzuschlagen. Verlief bis dorthin ja alles gut.
Aber es sollte dann nicht so weiterlaufen. Der Fisch zog gemütlich über und unter meinen anderen Schnüren durch. Als wir Ihn dann endlich im Kescher hatten, war der Spiegelkarpfen, den wir auf ca. 6kg schätzten, mit den anderen Schnüren umwickelt. Kurzerhand wurde der Fisch von den Schnüren so schnell wie möglich befreit. Dies dauerte mir aber zu lange und deswegen hatte ich beschlossen den Karpfen sofort wieder in das Wasser zurückzusetzen.
Also entschuldigt bitte wenn es diesmal kein Foto gibt. Es ist für den Carp so besser gewesen.
Der folgende Tag verlief dann wieder sehr ruhig.
Eigentlich hatten wir ja vor, dass wir am Abend nach Hause fahren werden aber ein gewisser Bernhard (ein anderer Kollege der uns am Teich besuchte) hatte die glorreiche Idee: „Warum bleibts net länger?“. Kurzerhand hatten wir eine sehr schwere Aufgabe zu meistern. Unsere anderen besseren Hälften davon zu überreden.
Jedoch gelang uns dies und wir konnten noch eine Nacht am Teich verbringen.
Am Abend so ca. um 20:30Uhr sagte dann Dirty Harry zu mir: „Du i glaub unsere Nachbarn haben was“. Also schnell mal rübergeschaut. Tatsächlich hatte einer von Ihnen gerade einen Drill. Aber was sich dann für uns alle bot war der Hammer. Nach dem Keschern und dem Wiegen lag ein 22+ Schuppenkarpfen auf der Matte. Ein dickes Petri noch einmal auf diesem Wege.
Solch ein Fang entschädigt natürlich auch die Zeit wo nichts ging.
Bei uns hatte sich dann die restliche Nacht nicht viel getan. Leider.
Fazit bei mir ein Spiegler mit ca. 6kg und bei Dirty Harry eine Rotfeder mit ca.0,5kg.
Also Schneider erfolgreich abgewehrt und eine Top Session gehabt.
Freue mich schon auf das nächste Mal, um Euch wieder ein paar nette Worte zu schreiben und schöne Bilder zeigen zu können.
In diesem Sinne viel Spaß mit den Folgenden Bildern und allzeit eine nasse Schnur.
Rocces
