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1

Sonntag, 8. Dezember 2013, 16:59

Waffenwahl für Sauriegler

Wollt mal eure Meinung zu diesem Thema hören! Bis jetzt bin ich immer mit Flinte und Flg zu den Jagden gegangen! Laut Berichten lässt sich aber ein Flintenlaufgeschoß leichter ablenken und auch die Wirkung im Wildkörper lässt zu wünschen übrig! Also, was sind eure Meinungen?

Mit der Brieftaube abgeschickt

2

Sonntag, 8. Dezember 2013, 20:16

Hallo,
Die Frage ist wie bei den Hunden eine Glaubensfrage hier meine Meinung.

.)Als Schütze am Stand alles über 7mm was du anständig beherrscht.

.) Als Durchgehschütze oder Hundeführer ab 308 Win. je dicker umso besser, jedoch sollte die Kugel nicht zu stark sein,
damit sie nicht die ganze Energie wieder aus dem Wildkörper beim Ausschuss heraus nimmt.

.) Am Freitag bei der Riegeljagd hatte ein Hundeführer der auch Bereichshundeführer ist einen Unterhebelrepetierer im
Kaliber 44 Magnum mit und er schwörte auf die Wirkung.

.) Bezüglich der Flintenlaufgeschoße kann ich zur Flugstabilität und den Abprallverhalten nichts sagen, da ich es
nicht überprüfen kann. Ich denke da müssen wir uns auf die Untersuchungen der Jagdzeitschriften und Munitionshersteller verlassen.

.) Ich führe als Hundeführer: Remington 7600 Vorderschaftrepetierer in 30/06 mit 185gr Lapua Mega Geschoß

.) Voriges Jahr 100kg Bache vom Treiber am Hammer angeschweißt vom Hund gestellt auf 30m hinters Blatt geschossen lag im Feuer.

.) Vor 4 Wochen Keiler vom Schützen am Hammer angeschweißt ca. 50-60kg vom Hund gestellt. Ein Schuss aufs Blatt einer etwas
weich alle auf unter 10 m Entfernung und das Schwein nahm mich trotzdem an. Dritter Schuss auf 2m von oben durchs Rückgrat Stück lag im Feuer musste es jedoch mit
dem Saufänger abfangen.

.) Brünner Repetierer 375H+H mit 300gr
Sierra Game King Wirkung auf angeschweißten Keiler 150kg 2 Schuss auf 6m -10m aufs Blatt dann ging er langsam zu Boden.

.) Flinte 12/70 mit Hexolit 32 Geschoß
Wirkung auf annehmende Sau (60kg) auf 3m war schlagartig.

.) Damtier angeschweißt Pansenschuss Weidsack hing heraus. Der Hund hetzte es ca. 500m stellte es, ich schoss auf ca.
5m mit der Flinte mit Hexolit hinters Blatt. Das Stück brach zusammen. Ich musste es jedoch mit der Kaltenwaffe abfangen.

.) Kurzwaffe: Führe ich nicht mehr mit da ich sie noch nie gebraucht habe und wenn man ca 6 -10 Km durch den Wald läuft ist auch die Glock 20 recht schwer an der Hüfte.

.) In meinem Beisein 357 Magnum 3 Schuss hinters Teller auf angeschweißte Bache 60kg Sau lebte noch 1 Stunde wurde dann
mit Großer Kugel der Fangschuss angetragen.

.) Von einem Hundeführer erzählt bekommen 44Magnum 4 Schuss auf angeschweißten Keiler 50-60kg die Sau
bearbeitete auch nach dem vierten Schuss den Terrier wie wenn sie nichts hätte. Der Hundeführer borgte sich dann von einem Durchgehschützen eine Langwaffe aus
und trug den Fangschuss damit an.

Hier noch ein Link
http://www.dlv.de/grafiken/21000/Fangschussgeschosse.pdf

WmH Laika Franz

3

Sonntag, 8. Dezember 2013, 20:59

@Laika: Danke für die ausführliche Erläuterung! Hab ja 0 Erfahrung mit Riegeln und da ist es echt interessant was so erlebt wird. Bestätigt, dass gerade annehmende Sauen voll Adrenalin sein müssen...

MfG, Tschurtsch.

4

Sonntag, 8. Dezember 2013, 21:58

Im Trieb haben bei uns die Jäger oft die Flinte. Der Grund:
. Sie ist sehr führig,
. zwei schnelle Schüsse ohne repetieren und
. das Flintenlaufgeschoß hat auf kurze Distanzen eine sehr gute Stopp-Wirkung.

Als angestellter Schütze gilt grundsätzlich je schwerer desto besser ( nicht der Schütze, die Kugel! :-)) - ich schwör da auf meine 9,3x62. Aber alles ab 7mm ist da in Ordnung, - drunter würd ich nicht gehen...

Weidmannsheil

Godot
Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.

5

Sonntag, 8. Dezember 2013, 22:02

Ich hab bis jetzt eine Sau auf einem Riegler erlegt und das mit einem Flg (war damals das Sauvestre)! Die Sau traf ich hinter dem Teller und rollierte (der erste Schuss ging fehl)!
Warum ich diesen Thread eröffnete hab ich oben schon erwähnt: aufgrund einiger Berichte in diversen Zeitschriften bzw. in Büchern! Ich hab einen alten Repetierer (98er System) mit einem 6fach Kahles und SEM im Kaliber 7*64! Mit dem würd in Zukunft auf einen Sauriegler gehen und über Kimme und Korn schießen!

Mit der Brieftaube abgeschickt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wolpertinger« (8. Dezember 2013, 22:11)


6

Montag, 9. Dezember 2013, 05:54

Guten Morgen,

Lass dir auf die 7x64 eine Optik für das Flüchtigschießen montieren.
Das Gewehr ist sicher nicht für das Flüchtigschießen geschäftet, somit hast du mit der Offenenvisierung keinen optimalen Anschlag. Du wirst damit keine Freude haben außer du lässt sie umschäften.

Ich gehe mit der Offenenvisierung durch. Dies aber nur weil mir immer der Schnee die Optik verschließt oder sich Kondensat darauf bildet. Weiters bleibe ich mit der Optik immer an Ästen und Sträuchern hängen.
Geschossen wird von mir in der Regel auf 0-20 Meter. Die 7x64 genügt sicher der eine Keiler auf dem Foto (von mir) in der Galerie den der Hund stellt wurde vom Schützen mit einer 7x64 mit einem Schuss erlegt. In den Videos Schwarzwildfieber führt der Graf von ????? eine 270 Win ist die amerikanische 7x64. Der Treffersitz ist wichtig. Wir gehen alle zu wenig üben.

WmH Laika Franz

7

Montag, 9. Dezember 2013, 06:49

dere,

ich werde bei unseren rieglern ausschließlich als durchgeher eingesetzt

einerseits führe ich hunde im kaliber patterdaleterrier ... ziemlich scharf geladen

andererseits schwöre ich auf meine kurze voere im kaliber 8x57 (12,7g ... 196 grs) ... die schieße ich über kimme-korn ... die liegt wie eine optimale flinte ... (erprobte) schussdistanzen 0 bis 50 meter

mit der flinte durchzugehen verweigere ich, weil ich kaum bis keine übungsschüsse mit der brennecke gemacht habe und nicht verlässlich weiß, wie sich das geschoß verhält (diesen verdacht habe ich übrignes bei ca. 95% der flintenjäger ... nur meine bescheidene persönliche meinung) ...

... meint der jagawixa
sich jäger zu nennen ist leicht,
wirklich jäger zu werden ist schwierig,
gerechter jäger zu sein ist schwer,
zwischen widerspruch und widerstreit jäger zu bleiben, aber mitunter das schwerste von allem.

8

Montag, 9. Dezember 2013, 06:58

dere,

... Graf von ????? ...

der graf ist eigentlich kein graf sondern erbprinz franz-albrecht oettingen


... der Treffersitz ist wichtig. Wir gehen alle zu wenig üben ...

volle zustimmung ... gilt sicher auch für mich ...

... schämt sich der jagawixa
sich jäger zu nennen ist leicht,
wirklich jäger zu werden ist schwierig,
gerechter jäger zu sein ist schwer,
zwischen widerspruch und widerstreit jäger zu bleiben, aber mitunter das schwerste von allem.

9

Montag, 9. Dezember 2013, 07:36

Also ich gehe auch nicht mehr mit der Flinte zu Riegeljagden, ausser ich gehe als Treiber mit, dann bleibt fast nichts anderes übrig.
Voriges Jahr habe ich einen Frischling mit 26kg aufgebrochen mit der Flinte (Brenneke) erlegt. Gebraucht habe ich 5 Schüsse, bis die Sau verendete, alle 5 Schüsse auf keiner größeren Distanz als 15 Meter, einen verfehlte ich und 2 Schüsse waren Blattschüsse, einer ein Weichschuss der letzte Fangschuss dann zwischen die Lichter. Wildbrettzerstörung natürlich enorm.
Natürlich stellt sich die Frage, ob man in meiner Situation mit einer Büchse überhaupt getroffen hätte, da ich etwa 5 Meter Platz zum Schiessen hatte.

Wir sagen bei Sauriegeljagden immer, dass jeder mit nehmen soll, was er glaubt, da in unserer Jagd die Stände fast nur im Wald sind, und man ja da Flinten-und Büchsenschützen gleichzeitig braucht.

WMH!

10

Montag, 9. Dezember 2013, 09:27

WmH!

Ich schieße bei der Riegeljagd immer die 300 WIN Mag.!

Vorhaltemaß geringer da sie ein sehr schnelles Kaliber ist!

Am Samstag bei einer Riegeljagd hab ich damit, Kalb und Tier Duplette geschossen und lagen alle zwei im Feuer!

Äste oder so wie man immer sagt bei der 300er spielen dabei keine Rolle!

lg

Klaus
Wenns Jagan net wär wärs net schen auf der welt!


11

Montag, 9. Dezember 2013, 10:37

Zitat

Guten Morgen,

Lass dir auf die 7x64 eine Optik für das Flüchtigschießen montieren.
Das Gewehr ist sicher nicht für das Flüchtigschießen geschäftet, somit hast du mit der Offenenvisierung keinen optimalen Anschlag. Du wirst damit keine Freude haben außer du lässt sie umschäften.

Ich gehe mit der Offenenvisierung durch. Dies aber nur weil mir immer der Schnee die Optik verschließt oder sich Kondensat darauf bildet. Weiters bleibe ich mit der Optik immer an Ästen und Sträuchern hängen.
Geschossen wird von mir in der Regel auf 0-20 Meter. Die 7x64 genügt sicher der eine Keiler auf dem Foto (von mir) in der Galerie den der Hund stellt wurde vom Schützen mit einer 7x64 mit einem Schuss erlegt. In den Videos Schwarzwildfieber führt der Graf von ????? eine 270 Win ist die amerikanische 7x64. Der Treffersitz ist wichtig. Wir gehen alle zu wenig üben.

WmH Laika Franz



Der Anschlag würde schon passen! Hab unzählige Trockenanschläge hinter mir und am Stand auf 50m würde der Treffersitz auch passen!

LG

Mit der Brieftaube abgeschickt

12

Montag, 9. Dezember 2013, 12:12

Na dann ist ja alles super. :thumbup:
7x64 nehmen und viele Schweine damit erlegen.
Weidmannsheil für die nächste Riegeljagd. :)

WmH Laika

13

Montag, 9. Dezember 2013, 15:56

Zitat

Na dann ist ja alles super. :thumbup:
7x64 nehmen und viele Schweine damit erlegen.
Weidmannsheil für die nächste Riegeljagd. :)

WmH Laika


Zu Befehl:D

Mit der Brieftaube abgeschickt

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