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Jungjäger1997

Schwarzwildjäger

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1

Mittwoch, 13. März 2019, 13:30

Riegel-Treib und Drückjagden in Österreich

WmH in die Runde :)

Ich hoffe ich habe diesen Beitrag in der richtigen Rubrik gewählt.

Mich würde es Interessieren wie viele Drück-Treib oder Riegeljagden in Österreich besonders im Osten Österreichs abgehalten werden.

In DE hört man es regelmäßig, Ungarn auch, aber bei uns?

Im Kurs wurde gesagt es wird in Zukunft wichtig werden, aber wie sieht es aktuell aus ?

WMH
Weidmannsheil aus dem Burgenland

2

Mittwoch, 13. März 2019, 18:00

Anzahl Jagden

Man sollte wohl einmal Treibjagden von Drückjagden und Rieglern trennen. Unter Treibjagden versteht man ja meist Jagden auf Niederwild.

Ob es dazu überhaupt eine Statistik gibt, weiß ich nicht, wenn, dann beim Landesjagdverband NÖ.

Meinem Eindruck nach nehmen Drückjagden auf Schwarzwild stark zu, weil das Schwarzwild zugenommen hat ...........

Der Unterschied zu Riegeljagden ist eine Definitionsfrage. Grob gesagt ist beides ziemlich das Gleiche.

Zur Geschichte der Drück- oder Riegeljagd findet man ein paar Seiten im Buch von Bruno Hespeler: "Riegeljagd" Österr. jagd- und Fischereiverlag 2013. Ganz verkürzt schreibt er da, dass die Riegeljagd auf Reh, Rotwild und Gams in Österreich vor 1938 relativ häufig war, dann stark zurück gegangen ist und dass nun die Drückjagd auf Sauen mehr wird.

Jagdfreund

3

Donnerstag, 14. März 2019, 06:18

Wie von Jagdfreund schon geschrieben, man muss da unterscheiden.

Treibjagd:

Bei uns sind das die Niederwildjagden. Die werden seit eh und je veranstaltet. Sie sind zwar nicht mehr so groß und so oft aber jedes Jahr gibt´s Haupt- und Nebenjagden.
Früher wurden bei uns noch die großen Kreisjagden durchgeführt, jetzt wird nur mehr die Böhmische Streife angewendet.

Riegel- oder Drückjagd.

Wird bei uns in der Gegend nur auf Schwarzwild angewendet. Wurde nicht mehr und nicht weniger.
Wir grenzen an einen großen Wald und dort wird jedes Jahr mehrmals eine Riegeljagd durchgeführt. Langsam fangen auch Revierübergreifende Riegeljagden an und wir hatten auch schon mal eine "Drückjagd" auf Sauen im Kukuruz. Aber von solchen Jagden werde ich mich wohl fern halten.
Da sitz ich lieber stundenlang am Campingsessel und wart ob Sauen anwechseln.

Auf´s Schwarzwild bezogen sind Riegeljagden nicht schlecht aber es sollten alle Jagdarten angewendet werden. Nur diese Jagdart alleine wird zu nichts führen.

WMH

4

Donnerstag, 14. März 2019, 10:00

Jagdarten

Über die Gefahren bei Drückjagden im Mais haben wir ja im Forum schon öfter diskutiert.

Ich bin kein großer Freund von Drückjagden auf Sauen, weil Sauen meist flüchtig kommen und man ein sehr geübter Schütze sein muss, um die Sau ordentlich zu treffen.

Aber ich habe in OÖ in einem Revier viele Drückjagden auf Rehe mitgemacht, die so organisiert waren, das die Rehe vertraut kamen und man nie auf flüchtige Rehe schießen musste. Das hat sehr gut funktioniert.

Jagdfreund

Jungjäger1997

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5

Donnerstag, 14. März 2019, 12:23

Vielen Dank für Eure Beiträge !

Der Grund warum ich frage hat 2 Seiten:

1) Ich sehe solche Drückjagden bzw. Sauriegler immer nur im Ausland ( Ungarn und Deutschland) in AT habe ich noch nicht allzu viel davon gehört!
2) Ich überlege wegen einer 2. Büchse und habe an eine Nachsuchen, Drückjagdbüchse gedacht!

Aus Fleischtechnischer Sicht kann ich nicht viel dem ganzen abgewinnen, da die voll Adrenalin sind... und die Schießkünste werden wohl gerne mit XXL Kalibern kompensiert...

Treibjagd auf Niederwild wie Kreisjagd zB. ist mir klar, wurde wohl nur schlecht formuliert von mir!

WMH
Weidmannsheil aus dem Burgenland

6

Donnerstag, 14. März 2019, 13:06

Jagdarten

1) Ich sehe solche Drückjagden bzw. Sauriegler immer nur im Ausland ( Ungarn und Deutschland) in AT habe ich noch nicht allzu viel davon gehört!
2) Ich überlege wegen einer 2. Büchse und habe an eine Nachsuchen, Drückjagdbüchse gedacht!

In Ungarn und Deutschland gibt es natürlich viel mehr Drückjagden auf Sauen als bei uns. (Größe der Jagdgebiete, Art der Reviere, Jagden für Auslandsjäger etc.) aber bei uns gibt es das schon auch. Ich weiß, dass es im Wienerwald regelmäßig Drückjagden auf Sauen gibt und auch im Leithagebirge (höre ich jedenfalls). Sicher auch noch anderswo in Österreich ...

Ob sich eine eigene Waffe für Drückjagden bei dir auszahlt, weiß ich nicht. Wird wohl erst die Zukunft zeigen. Ich würde mal abwarten. Das läuft dir nicht davon ......... Ist außerdem nicht billig, wenn man gleich auch eine passende Optik haben will

Jagdfreund

Jungjäger1997

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7

Donnerstag, 14. März 2019, 13:16

Da stimme ich dir zu :)

Deshalb wollte ich erstmal nachfragen bevor ich was kaufe :)

Auch ein Kleineres Kaliber für Fuchs etc..wäre denkbar...

WMH
Weidmannsheil aus dem Burgenland

8

Donnerstag, 14. März 2019, 13:27

Wenn du eh schon eine 30-06 hast würde ich eher eine kleine Kugel nehmen.
In der Richtung einer .223Rem. Damit kannst du günstig trainieren, Raubwild und Reh jagen.
Da eine z.B. Tikka T3x nehmen und du machst nichts falsch.
Sind preislich gut und schießen wie Gift!

Jungjäger1997

Schwarzwildjäger

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9

Donnerstag, 14. März 2019, 14:16

Wenn du eh schon eine 30-06 hast würde ich eher eine kleine Kugel nehmen.
In der Richtung einer .223Rem. Damit kannst du günstig trainieren, Raubwild und Reh jagen.
Da eine z.B. Tikka T3x nehmen und du machst nichts falsch.
Sind preislich gut und schießen wie Gift!


Danke :)

Wollte mal am Gebraucht Markt mich umsehen.. habe auch an 223 oder 243 oder was ähnliches gedacht :)

WMH
Weidmannsheil aus dem Burgenland

10

Donnerstag, 14. März 2019, 17:38

Wennst auf deine 30.06 ein Variables Glas montierst womöglich noch mit Kimme und Korn ohne Glas sichtbar montierst kannst an jeder Riegeljagd teilnehmen, in jeder Schießscheibe am Stand ist ein Loch stanzen und jeder Fuchs den du triffst nimmt es dir krumm. Ums halbe Geld und du hast IMMER die selbe Waffe, ob Übung oder Ernst.

Wmh

Jungjäger1997

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11

Donnerstag, 14. März 2019, 18:06

WMH, das war eigentlich mein Grundgedanke.
Gründe die meiner Meinung nach dafür gesprochen haben sind :

Immer die selbe Waffe, Handhabung beherrsche ich blind, somit ist man automatisch sicherer!
Die Waffe ist eigentlich genau das System was ich wollte (98er), schöne Gravuren usw...

Das Problem dahinter... es ist eine Schwenkmontage montiert, mein Büma konnte mir auch nicht genau sagen welche das ist und wenn wäre die Montage im Bereich von ca. 300 bis 400€ ...
dachte an ein Wechselglas oder ähnliches... mit der Schwenkmontage kann ich auch nicht über K&K zielen...

Also müsste ich die ganze Montage wechseln... welche Alternativen gäbe es und was kostet der Spaß dann?


Daher dachte ich es wäre eine einfachere Lösung eine andere Büchse dazu zu erwerben.

WOBEI DANKE !!!! AN DIE IDEE MIT DER PICANTINNY SCHIENE HAB ICH NOCH GAR NICHT GEDACHT !!!


Ich kann natürlich noch nichts zur tauglichkeit meines Glases sagen, aber der LP überstrahlt nicht auch am Tag nicht und ist stufenlos dimmbar, die Optik ist scharf und im Vergleich zu meinem 6x42 von Swaro was ich mal hatte merke ich 0 unterschied außer das es Nachts heller ist...

WMH
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Weidmannsheil aus dem Burgenland

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Jungjäger1997« (14. März 2019, 18:40)


12

Donnerstag, 14. März 2019, 23:25

Persönlich bin ich ein Freund von der Picatinny Schiene. Habe mich primär von dem Gerede "hässlich, nicht wiederholgenau, etc." beeinflussen lassen. War ein Fehler = neue Montage. Ich habe ein pragmatisches Gewehr. Steyr Pro Hunter 30-06, 60cm Lauf mit Pica Schiene. Optiken Minox Z5i 3-15x 56, Zeiss V6 1-6x 24 und ein Holuson 510c. Wiederholgenaue Wechsel mit max. ca. ein Fingerbreit Unterschied auf 100m. Verwende für das Minox & Zeiss Leupold QR Ringe.

Die Sorge wegen Drückjagd ist meiner bescheidenen Meinung nach zu vernachlässigen. Warum? Wie lange sind den die Läufe auf deiner Flinte? Hast Du da Probleme mit den Tauben? Ich habe 75cm an der Flinte und komme wunderbar klar damit. Denke viel eher das Du, vor lauter youtube Video schauen, glaubst mit dem ultrakurz Stuzen in das Gebüsch hinterher kriechen zu müssen... Ganz ehrlich glaube ich das Du VIEL zu wenig Erhfahrung hast um auch nur Ansatzweise hinter her zu kriechen.

Sorge wegen einem klassischen 98'er und schnellem Repetieren? Kauf Dir 4-5 Pufferpatronen und übe damit. Kosten ein Bruchteil einer neuen Waffe. Ich habe 4 Stück und wirklich brav damit geübt und das flotte Repetieren mit dem klassischen Schnabel an der Steyr ist kein wirkliches Problem. Bin ich so schnell wie ein Geradezug? Sicher nicht! Werde ich jemals auf so vielen Drückjagden sein das ich das brauche? So wie es dzt. aussieht sicher nicht!

Aber um den Teufels Advokaten zu spielen, schau Dir dieses Video an ab Minute 18:00



g,

7
Dieses Posting wurde CO2 Neutral geschrieben...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »7sleeper« (15. März 2019, 06:15)


13

Freitag, 15. März 2019, 09:24

Drückjagden

Video an ab Minute 18:00

Das hätte auch anders ausgehehn können !

Jagdfreund

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14

Freitag, 15. März 2019, 13:44

WmH

Vielen Dank für die Ideen und Denkanstöße.

Nach dem ganzen Input und reiflicher Überlegung, werde ich mir vorerst keine andere Büchse zulegen, außer es ergibt sich was besonderes.

Ich denke auch nicht dass ich an vielen (wenn überhaupt) an DJ teilnehmen werde, das Repetieren funktioniert Prima :)

Geradezug liegt mir irgendwie sowiso nicht.

Im gegenteil habe mir gar nicht viele Youtube Videos angeschaut, aber dieses Video hätte wirklich anders ausgehen können.
Weidmannsheil aus dem Burgenland

15

Freitag, 15. März 2019, 14:01

@7 du meinst wohl eher QRW Ringe oder?

16

Freitag, 15. März 2019, 16:00

@7 du meinst wohl eher QRW Ringe oder?

Hast recht, vergessen wie die genau geheisen haben. Aber Leupold QRW ist die richtige Bezeichnung.

Danke!

g,

7
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