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21

Sonntag, 20. Mai 2012, 18:01

Schönes Erlebnis, Weidmannsheil zum guten Schuss. :)

22

Montag, 21. Mai 2012, 02:39

Herzliches Weidmannsheil zum passenden Wutz.

Weidmannsheil
Manfred
Man kann nur jenes Stück Wild erbeuten welches für einem gewachsen ist

23

Donnerstag, 12. Juli 2012, 13:23

WmH!

Ich selber schieß es zwar nicht aber zwei Jagdkollegen schießen (7x64 und 222Rem) das Geschoss von Lutz Möller und sind voll zufrieden!

Wiederum ein anderer Kollege hat die Lutz Möller bei der 9,3x62 geschossen und war nicht zufrieden( Kein Ausschuss bzw. weite Fluchtstrecken)

Lg

Klaus


WmH!

Mittlerweile sind alle drei mit dem Lutz Möller (KJG) nicht zufrieden!

Ich werd als nächstes auch die Messing probieren!

lg

Klaus
Wenns Jagan net wär wärs net schen auf der welt!


24

Donnerstag, 12. Juli 2012, 13:38

Warum sind sie mit dem KJG nicht mehr zufrieden. Gibt es hier mehr Informationen dazu. Wäre ein tolle Info.
Weidmannsheil

Rocces


Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten. :D :D
Hege und Pflege dem Wild
Weidwerk verpflichtet
http://www.Jägerforum.at
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25

Donnerstag, 12. Juli 2012, 13:46

Warum sind sie mit dem KJG nicht mehr zufrieden. Gibt es hier mehr Informationen dazu. Wäre ein tolle Info.

WmH!

Was ich auf die schnelle weiß sind es die Fluchtstrecken!!

Aber genauere Information werde ich einholen und euch dann bescheid geben!

lg

Klaus
Wenns Jagan net wär wärs net schen auf der welt!


26

Donnerstag, 12. Juli 2012, 15:43

Hallo alle!

Wie schon im Mai geschrieben ich jage mit einem KJG, Kaliber 9,3x62 - und bin sehr zufrieden. Aber es gibt - wie bei jedem Kaliber und jeder Geschoßtype - Vor- und Nachteile. Das mit den langen Totfluchten stimmt...


Zu den Nachteilen:

- der Preis X(

- Die Präzision ist wirklich hervorragend. Aber wer ein schnell tötendes Geschoß will, wo jedes Stück im Feuer liegt muss sich ein anderes Geschoß suchen!!!, - oder direkt aufs (Schulter)Blatt halten :pinch:
Ich beobachte sehr oft Totfluchten von 20 bis 50 Meter trotz bester Kammerschüsse. Mir macht das nix aus, weil die Stücke liegen nach 50 Metern maustot auf der Decke, und mein Hund freut sich immer über Arbeit :rolleyes: . Wem das zu stressig ist, der wird mit dem KJG keine Freude haben.

Zu den Vorteilen stehe ich auch :D

Weidmannsheil!

Godot
Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.

27

Dienstag, 20. November 2012, 10:27

MJG

Ich habe meine 30-06 (Sauer 202 Highland) von Anfang an mit Messing (erst RWS Bionic dann Möller MJG) geschossen und habe durchwegs gute Erfahrungen gemacht.
Durch den kurzen 51cm Lauf der Highland bin auch ich beim Wiederladen gelandet, weil jede "Serienpatrone" natürlich ensprechendes Mündungsfeuer erzeugt. das doch oft sehr störend ist.
Von Reh üder Sau, Gams bis zum Rothirsch konnte ich alles sicher, sehr nahe am Anschuß mit geringster Wildpretentwertung erlegen.
Bei der Zielwahl bevorzuge ich den hohen Kammer- Lungenschuß um möglichst wenig Wildpret zu zerstören und doch schnell und sicher zu töten.
Also in Summe kann ich dem MJG durchwegs ein gutes Zeugnis ausstellen und werde auch meine anderen Waffen dahingehend umstellen und alle Patronen selbst laden.

Letztendlich muss jeder für sich selbst herausfinden welche Patrone - welches Kaliber und welches Geschoß "seines" ist *zwinker

28

Freitag, 7. Dezember 2012, 11:55

WmH!

Ich selber schieß es zwar nicht aber zwei Jagdkollegen schießen (7x64 und 222Rem) das Geschoss von Lutz Möller und sind voll zufrieden!

Wiederum ein anderer Kollege hat die Lutz Möller bei der 9,3x62 geschossen und war nicht zufrieden( Kein Ausschuss bzw. weite Fluchtstrecken)

Lg

Klaus


WmH!

Mittlerweile sind alle drei mit dem Lutz Möller (KJG) nicht zufrieden!

Ich werd als nächstes auch die Messing probieren!

lg

Klaus

Ich vermute der Hauptgrund für die Fluchten liegt im Werkstoff Kupfer, welches sich gut verformt aber geringe bis keine Splitterwirkung hat. Gerade diese Splitter, die bei einem Kammerschuss (kurz hinterm Blatt) die Organe, und hier speziell die Lunge, soweit zerstören dass das Stück umgehend verendet.

Beim Möller MJG ist diese Splitterwirkung duch eingebrachte Sollbruchstellen garantiert und der Restbolzen (der nicht aufpilzt und damit den Widerstand nicht erhöht) verfügt über ausreichend Masse um recht zuverlässig den gewünschten Ausschuß zu erhalten.

Diese Erfahrung habe ich auch mit dem RWS Bionic gemacht - welches es aber leider nur in 30-06 und .308 gibt.

29

Mittwoch, 13. November 2013, 22:06

Ich ersuche um Erfahrungswerte bei der Verwendung von Messinggeschossen wie z.B. Lutz Möller, Barnes TSX oder ähnliche. Auch wenn jeder K... sei War` lobt, bei LMJ http://lutz-moeller-jagd.de wird das schon mit sehr viel Überzeugung dargestellt. Maximale Wirkung bei geringer (?) Wildbretzerstörung...
Gibts zu diesen Dingen im Forum Erfahrungswerte??
Danke für alle Inputs!
Ich kann zu Messinggeschossen nicht viel sagen, nur das der Lutz Möller selber erfahrener Jäger ist aber seine Fa. schon mehrere
"reboots" hatte.
Das soll nicht heißen das sie schlecht geführt wurde, nur eben das es sehr schwer ist gegen die große Werbung der Munigiganten sich durch zu setzen.
Aus seiner neuen Web.:
"Ende und NeubeginnDie Gründungsgeschäftsführ der alten Lutz Möller GmbH HRB 202437 Hildesheim sind inwischen beide ausgeschieden. Herr Breiter vor einger Zeit durch Tod, Herr Hinz durch Kündigung zum 30. September 2013. Die Gesellschaft ist verkauft und wird vermutlich abgewickelt.
Ich stelle mich, mit allen erforderlichen Erlaubnissen versehen, und genehmigtem Sprengstofflager neu auf. Eineneue Lutz Möller GmbH mit mir als Gesellschafter und Geschäftsführer ist bereits gegründet, aber noch fehlen Steuernummern, Zollnummern usw. usf.. Wie immer bleibt noch was zu tun. Das wird geschehen.
Lutz Möller, 24. Oktober 2013"

aus www.lutzmoeller.net/

Nur ich weiß das Messing härter ist als Blei und somit im Lauf anders wirkt.

Wer gerne experimentiert und Geld für viel Munition hat, kann für sich üben bessere Ergebnisse zu erreichen.

Waidmanns Heil
Einer_von_uns

30

Donnerstag, 14. November 2013, 20:29

Servus beinand,

kann zu dem Thema Bleifrei nur meine persönliche Meinung beitragen:



1. ich ändere nichts bis das es eine gesetzliche Vorlage gibt

2. ich ändere es erst wenn es in jedem Wald einen Kontrollposten gibt
der meine Projektile auf Blei kontroliert, wer will es vor Ort
nachhalten?

3. nach meiner Meinung völliger Schwachsinn, genau wie die
Umweltplaketten für KFZ in Deutschland (in China kann keiner mehr ohne
Atemmaske über die Straße gehen aber wir in EU sollen das Ozonloch
stopfen)

4. eine Marketinggeschichte mit Hilfe der Politik um alle zu zwingen
bestimmte Mun zu kaufen die dann natürlich auch noch teurer ist als die
alte versäuchte



Meiner Meinung nach gibt es ganz andere Themen die umweltpolitisch im Vordergrund stehen sollten als die Munition des Jägers.



Viele Grüße

Thomas

P.S. Der Verzehr von verseuchtem Wildbret welches mit Bleimunition erlegt wurde spart Energie. Oder leuchtet
ihr etwa nicht im dunkeln nach dem Verzehr eines guten Rehwildgulasch :thumbsup:
"Als einst die Treue sich in dieser Welt verloren, hat Sie
zu ihrem Sitz des Hundes Herz erkoren."

31

Samstag, 16. November 2013, 18:26

Hallo Weidkameraden!

Ich schieße seit 3 Jahren mit einer "bleifreien" Kugel, konkret 9,3x62 KJG (Kupferjagdgeschoß). Ich bin sehr zufrieden und kann gern meine Erfahrungswerte mitteilen bzw meine Zufriedenheit begründen und Vor- und Nachteile aufstellen:

Begonnen hat alles mit einer neuen dauerhaften Jagdmöglichkeit :D und der damit verbundenen Sehnsucht und auch Notwendigkeit, sich nach 20 Jahren Jagerei eine neue Büchse zu leisten. Mein altes Gewehr war ein Steyr Mannlicher Repetierer mit dem Exotenkaliber 6mm Rem. Da im neuen Revier vom Ier Hirsch und einer Menge Kahlwild über Sauen bis zum Schmalreh das ganze Spektrum an Schalenwild vertreten ist, war die Kaliber/Geschoßfrage typisch:
Mit welcher Patrone ist man für alle Eventualitäten gerüstet. Die Antwort 9,3x62 mag überraschen. Aber in der Ausführung KJG ist sie genauso richtig oder falsch wie viele andere Kaliber von 7mm aufwärts. Es ist halt Geschmacksache. Wir bejagen zu fünft unser Revier. Die anderen führen die Kaliber 7x64 oder 30.06 und sind auch immer gut gerüstet gewesen. Ich nehm 9,3x62, dafür Kupfer.

Damit ich nicht zu sehr ins Schwafeln komm eine kurze plus/minus Aufstellung für "mein" KJG:

+ Verlässlicher Ausschuss. Auch bei schweren Stücken, Sauen,... gibt es bei dieser Patrone immer einen Ausschuss.

+ Auch bei geringem Wild keine großen Ausschüsse/nennenswerte wildpretzerstörende Wirkung. Die Ausschüsse sind immer mehr oder weniger gleich groß; etwa so groß wie ein Euro-Stück. Ich hab heute früh ein Schmaltier erlegt und das Stück fotografiert, weil ich hier dazu posten wollte. Habe euch ein Bild vom Ausschuss angehängt.
Aber auch bei schwachen Rehen war der Ausschuss meiner 6 mm Rem oder der der 7x64 meines Vaters immer größer als der von meiner 9,3x62.

+ Extrem gestreckte Flugbahn. GEE 194 Meter. Ich bin mit dem Gewehr und der Patrone (Blaser, SEHR kurzer Lauf)in einer Gebirgsjagd in der Stmk einmal für deppert erklärt erklärt worden. Nach einem sauberen Schuss auf einen Rehbock auf 200 Meter hat der Revierjäger dort Abbitte geleistet :rolleyes:. Und: Man hat immer was zu reden *ggg*.

+ merklich geringerer Rückstoß als bei handelsüblichen 9,3 Geschoßen. Ein Büchsenmacher hat mir einmal erklärt warum. Ich habs ihm geglaubt, kanns aber nicht weiter erklären ?( (hat was mit den Zügen und der Führung der Patrone zu tun). Aber ich hab den Selbsttest gemacht: Es stimmt.

Zu den Nachteilen:

- der Preis X(

- Die Präzision ist wirklich hervorragend. Aber wer ein schnell tötendes Geschoß will, wo jedes Stück im Feuer liegt muss sich ein anderes Geschoß suchen!!!, - oder direkt aufs (Schulter)Blatt halten :pinch:
Ich beobachte sehr oft Totfluchten von 20 bis 50 Meter trotz bester Kammerschüsse. Mir macht das nix aus, weil die Stücke liegen nach 50 Metern maustot auf der Decke, und mein Hund freut sich immer über Arbeit :rolleyes: . Wem das zu stressig ist, der wird mit dem KJG keine Freude haben.

- Das Geschoß ist sehr hart, bei Riegeljagden hat "meine" 9,3 daher nicht die Wirkung, die andere Patronen dieses Kalibers haben und im Wildkörper viel viel Energie abgeben. Any way: bei mir liegen die Sau auch ;-).

- Angeblich darf man die Geschoße nicht mischen (Blei und Kupfer), weil sonst der Lauf kaputt wird. Aber das hab ich nur einmal an einem Stammtisch gehört und hab dazu weder Expertise noch eigene Erfahrungswerte. (Gott sei Dank *g*)

Unterm Strich:
Ich bin sehr zufrieden mit meinem KJG - es ist ein Geschoß, das meinen Ansprüchen bestens entgegen kommt (für alles Schalenwild, immer Ausschuß, kaum wildpretentwertende Wirkung, gestreckte Flugbahn).
Bei jedem Geschoß muss man Abstriche machen in die eine oder in die andere Richtung. Allen Zielen kann man nie gerecht werden.

Jeder der sich für ein Geschoß entscheidet betreibe zuerst Gewissenserforschung und frage sich, welche Ansprüche er an sein Geschoß stellt und cwas ihm dabei wichtig ist und was nicht.
Und: TREFF ist Adut, - auch bei Geschoßen :D

Ich hoffe, ihr könnt was damit anfangen,
Weidmannsheil!

Godot
Ich finde Deinen Beitrag Spitze, weil er wägen tut Wert gegen Leistung.
Was nutzt mir ein H Mantel wenn von 19 kg 4 abgeschärft werden müssen?

Ich habe eine Mauser 66 7 x 64 und holte mir jetzt 100 Schuss neue Laborierung in 20 er Pack.
In Köln bei Frankonia einschießen lassen. Der Büchsenmacher hatte einen ersten Schuss nach dem Reinigen
und der zweite war Mittig , was willste mehr.
Alles andere obliegt eh deinem Können diese Leistung dann im Revier umzusetzen.

Waidmanns Heil

Einer_von_uns

32

Donnerstag, 21. November 2013, 14:26

Geschosshärte

Nur ich weiß das Messing härter ist als Blei und somit im Lauf anders wirkt.

Messing ist härter als Blei - richtig.
Aber die Bleimuntition ist auch ummantelt, denn ein Bleiprojektil könnte (weil es ja weich ist) nicht mit diesen Geschwindigkeiten durch den Lauf gejagt werden und den Drall annehmen.

Die Überlegenung dass Messing dem Lauf stärker zusetzt als Teilmantelgeschosse ist eher Spekulation denke ich. Außerdem haben Messinggeschosse sogenannte Führungbänder um die Reibung im Lauf noch zu vermindern.

33

Donnerstag, 25. Juli 2019, 20:33

servus

Irgendwann beginne ich mit dem Wiederladen und werde dann zumindest über 7x57 berichten können.

Danke, bin schon gespannt!
:thumbup:
Waidmannsheil!
Zoller


...laaaaang ists her :whistling:
Aber nun kann ich auch etwas zum Thema Messinggeschoß beitragen. Wenngleich nur im Kaliber .223

Also.... aus meiner Tikka Varmint verschieße ich neuerdings das slowenische Messinggeschoß LOS HT 52gr. Eigene Laborierung!
Die Präzision ist zwar nicht so gut, wie ich es vom Hornady V-MAX und Z-Max kenne (10 Schuss, kaliberberinigt, 1 Loch mit 14mm), aber jagdlich <30mm umschlossen allemal ausreichend. Dazu sei bemerkt, meine Zieloptik ist vom Absehen her nicht der Hit. Mit CrossHair Absehen wäre wohl etwas mehr drin.

Die Wirkung ist auf Fuchs fatal. Marke Sprenggranate, nicht nur wenns Knochen trifft. Scharzer Sack ist erforderlich, balgschonend geht anders :wacko:
Der Dachs liegt ebenfalls am Anschuss. Hier allerdings Ausschuss gleich Einschuss.... das Zielmedium bestimmt die Expansion des Geschoßes!

Zwei Rehböck habe ich damit auch schon erlegt.
Beide haben den Schuss knapp hinterm Blatt abgefasst. Der Erste stand etwas schräg, so dass die Kugel beim Austritt eine Schulter ramponiert hat. Deutliches Zeichnen, NoNa, dann drei Sprünge und verendet.
Der Zweite ebenfalls hinterm Blatt, Lungentreffer. Hat deutlich gezeichnet, sich im Schuss herumgedreht, noch knappe 5m abgesprungen und verendet.

Diesmal Wildpretentwerrtung Null! Auch keine nennenswerte Hämatome. Der Fleischer hat alles mit zwei schnellen Schnitten wegbekommen. Das Geschoß splittert, so dass es mehrere Ausschußlöchlein gibt.

Einzig unbedingt anzumerkender Nachteil dieser Hummel: in beiden Fällen gab es so gut wie keinerlei Pürschzeichen. Also im übelsten Fall muss der Hund nachsuchen..... Da ich keinen eigenen Hund habe, werde ich das Hummerl wohl nicht mehr verwenden. Vielleicht aufs Rehkitz, von der Leistung her mit knappen 1000m/s aus der Mündung passend.

Erfahrungen wirds erst im Herbst geben....

Waidmonns Gruaß
Anblick, Waidmanns Heil und bestn Gruaß vom Gipfl...... #Bier

Zoller

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34

Sonntag, 28. Juli 2019, 13:27

Mittlerweile sind alle drei mit dem Lutz Möller (KJG) nicht zufrieden!
Bitte da aufpassen, Lutz Möller stellt schon lange keine Kupferjagdgeschosse mehr her. Die werden anderenorts vermutlich "abgekupfert". Möller-Geschosse sind aus Messing gefertigt!
Wissen waun ma ned schiaßt - des is Kunst!

Zoller

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35

Sonntag, 28. Juli 2019, 13:32

werde auch meine anderen Waffen dahingehend umstellen und alle Patronen selbst laden.
:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:, gut so, nur dann kannst Du sicher sein, was drin ist und vorne rausfliegt!
Wissen waun ma ned schiaßt - des is Kunst!

Zoller

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36

Sonntag, 28. Juli 2019, 13:46

as ich auf die schnelle weiß sind es die Fluchtstrecken!!

Mehrfach wird das Thema Fluchtstrecken angesprochen. Also offen gesagt: entscheiden ist und bleibt der Kugelsitz. Triffst Du nicht die Kammer - selber schuld, geh`üben... X(.


Muskeltreffer lösen den Fluchtreflex aus. Auch das Herz ist ein Muskel. Ein Splitter dort genügt. Totfluchten enden erfahrungsgemäß zwischen 50 und 80 Metern. Hohe Kammerschüsse treffen nur geringe Muskeln: Federn, Lungengewebe, große Gefäße... In der Regel liegt das Stück am Anschuß.

Treffer auf Blatt oder Oberarmknochen werfen das Stück am Anschuß.

Über alles andere sollte man nicht reden, sondern üben gehen oder die adäquate Munition verwenden.
Ich erinnere mich mit Grausen an einen JJ, der mit einer .22-250 mit 3g v-max auf Rehe ausrückte... und dann brauchte es regelmäßig den Opa mit Hund zum Nachsuchen.
Das falsche Geschoß, das falsche Geschoßgewicht, aber dafür hat das Ding wenig Rückstoß - dann wärs nämlich mit dem Treffen völlig aus gewesen. :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown:
Wissen waun ma ned schiaßt - des is Kunst!

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