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Hutzi

Jungjäger

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1

Sonntag, 14. Februar 2021, 19:59

Ferlacher Hahndrilling gebrauchsfähig machen

Hallo,

Gestern habe durch Zufall einen alten Ferlacher Hahndrilling günstigst gekauft, diesen möchte ich wieder Gebrauchsfähig machen.

Er wurde im Jahr 1900 von Markus Ogris in Ferlach gefertigt, und bis auf eine kleine Reparatur, bei welcher er auch neu Beschossen wurde, ist er komplett Original und auch noch unmontiert.

Der Zustand ist grundsätzlich gut, äusserlich hat er schon eine ordentliche Patina, die Läufe sind super blank !, Verschluss ist komplett Spielfrei.
Die Kaliber sind halt nicht mehr ganz neu...
2x16/65 und 8x57 R360

Während Schrotpatronen in diesem Kaliber ja noch Problemlos beschaffbar sind, schauts mit der Kugel nicht sehr rosig aus...
Beim Borfner gibts genau eine Laborierung zu Apothekerpreisen, sonst hab ich dazu leider nichts gefunden.

Ich möchte das Gewehr wieder gebrauchsfähig machen, dh. ein ZF Montieren(lassen), und kleinere Ausbesserungsarbeiten am Schaft machen.
Dies sollte aber keine Unsummen verschlingen und die Originale Substanz des Gewehrs so wenig wie möglich ändern. Ein Kahles 2.2-9x42 hätte ich noch.

Über Hinweise zur Kugelpatronenbeschaffung wäre ich auch dankbar.




Habe heute 2 Schrotschüsse damit gemacht, und eine Krähe erlegen können.
LG
Hutzi

2

Sonntag, 14. Februar 2021, 20:20

Waidmannsheil und Gratulation zu dem schönen Stück.
Aus den 65er Lagern kannst ja auch 67,5 Patronen schießen, also von daher kein Problem.
Aber wie schaut es mit dem Beschuss aus? Von wann ist der "neue" Beschuss?
Mit den Kugelpatronen kann ich dir auch nicht weiterhelfen, ich würde die vom Dorf er Mal ausprobieren und im Notfall selber laden oderir jemanden suchen, so viele Schuss im Jahr wirst du ja nicht damit machen.

3

Sonntag, 14. Februar 2021, 21:33

Macht das Sinn in so eine Waffe Geld zu stecken wenn man fast nirgends Muni bekommt?

Ich würde die so lassen.

Camare

Jungjäger

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4

Dienstag, 16. Februar 2021, 18:30

in DE hat einer Munition sieh mal dort -> https://www.egun.de/market/item.php?id=12854848


und Infos für's Wiederladen https://www.strelec.si/forum/printthread.php?tid=21897

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Camare« (16. Februar 2021, 18:36)


Hutzi

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5

Freitag, 19. Februar 2021, 13:12

Hallo,

Ntürlich machts nicht wirklich sinn, in das Gewehr noch was reinzustecken.

Habs halt genommen, da es einem bekannten gehörte. Er hats geerbt, und wusste nichts damit anzufangen.

Das mit der sehr schwierigen Munitionsbeschaffung, und der ungewissheit, ob man den Drilling überhaupt nochmal brauchen kann,
war mir bei dem Umstand dass das ganze mit Ummelden Preislich zweistellig geblieben ist egal.

Die Beschau vom Büchsenmacher ergab Folgendes:

Kein Nitrobeschuss => war klar
Kugelkaliber ist nicht 8x57 R360 sondern 8x58R S&S
Guter Zustand, Nitrobeschuss könnte gehen.

Ich werd mal beim Beschussamt anfragen, ob ein Neubeschuss so wie sie ist möglich wäre.
Wenn ohne was reizustecken nichts geht, werd ichs mal im Gewehrschrank stehen lassen. wegfressen tuts ja nichts.

Die 3 Schwarzpulver-Schrotpatronen die dabei waren, waren beim schiesßen aber schon spektakulär.
Gibt ordentliche Nebelschwaden... die Wirkung auf die Krähe passte...
Nitropatronen will ich ohne Neubeschuss damit aber nicht probieren.

LG
Hutzi

Eberhard

Jungjäger

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6

Sonntag, 21. Februar 2021, 02:26

Hahndrilling

WMH
Das ist ein super Drilling und dafür Patronen herstellen dürfte doch kein Problem darstellen. Ich würde sie auch mit Schwarzpulver laden das ist doch Traditionell bei so einem schönen Stück.
Aber etwas muß ich reklamiere dein Glas das ist viel zu neu. Da gehört ein Zeiss Zielsechs oder Zielacht ich habe zwei Gläser in meiner Werkstatt wenn Bedarf besteht.
Aber bei Egun findest du ständig solche Gläser müsst nur sehen das du ein günstiges erwischt .

WMH und Schöne Grüße
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