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1

Mittwoch, 31. August 2022, 18:55

Neue Gebrauchte

Frage an alle:

Durch einen Sturz ist bei meiner geliebten Ferlacher Bbfinte 7x65 R der Schaft gebrochen. (Foto) Die Versicherung stuft es als Totalschaden ein und zahlt mir den Zeitwert abzüglich Selbstbehalt.

Der Büchsenmacher sagt, man könnte die Waffe zwar reparieren, aber ob das dann auch auf Dauer hält, kann er nicht garantieren. Ein neuer Schaft würde wesentlich merh kosten als der Zeitwert der Waffe ist (Jahrgang 1970)

Da die Waffe 50 Jahre alt ist und ich keine "geflickte" Waffe will, habe ich mich entschlossen eine "neue2 Gebrauchte zu kaufen. Ich werde diese bei dem Büchsenmacher kaufen, bei dem ich seit Jahren Kunde bin und der mir schon mehrere kleine Reparaturen gemacht hat. .........
Ich habe keinen Zeitdruck und werde einmal sehehn, was er im Angebot hat. ................ Die Waffe soll vor allem für Schwarzwild und Rotwild geeignet sein, aber auch Rehwild ............Kaliber 7x64 und 7x65 haben sich bisher bewährt, aber ich bin auf nichts fixiert. Muss auch keine Bbüchslinte merh sein, weil ich den 2 Lauf ohnehin fast nie benützt habe. Jage nur mehr am Ansitz. (keine Riegeljagden oder Drückjagden)

Dezeit habe ich noch einen Repetierer 7x64 und einen BBflinte 6,5 x 57R , die ich beide hauptsächlich auf Rehe benütze.

WAs würdet ihr mit empfehlen ? Sollte üüber 2.000 nicht wesentlich hinaus gehen.

Jagdfreund
»Jagdfreund« hat folgende Datei angehängt:

2

Mittwoch, 31. August 2022, 19:50

Ich hätte kein Problem damit deine "Alte" zu reparieren. Man müsste sich die Bruchstelle genauer anschauen. Aber ein guter Zweikomponenten Epoxykleber mit ein paar Sicherungsstifte sollten völlig ausreichen. Je nachdem wieviel Holzstärke in dem abgebrochenen Teil ist könnte man auch versuchen das ganze "unsichtbar" zu verstiften und mit Epoxy zu verkleben.

Bis 2000, da muss man leider häufig etwas länger schauen oder eine Italienerin nehmen.

g, 7
Dieses Posting wurde CO2 Neutral geschrieben...

3

Mittwoch, 31. August 2022, 20:54

Na scheisse! Hoffe, dir ist bei dem Sturz nix passiert!
Würde auf jeden Fall mit 7sleeper reden, klingt amal gut.
Eine ‚einfache‘ BBF aus Ferlach (die klassische Sodia) findest du um den Preis sicher, auch in dem Kaliber. Oder soll es etwas Besonderes sein?
Kann mich auch gerne umhören, kannst mich direkt anschreiben.
***wmh***
cpm

4

Mittwoch, 31. August 2022, 22:07

Ist bei dir wenigstens alles in Ordnung.
Die Waffe kann man ersetzen.

5

Mittwoch, 31. August 2022, 22:44

Neue Gebrauchte

ERst einmal herzlichen Dank für eure raschen Antworten !

Mir ist nichts passiert, und das ist ja das Wichtigste ! mein Großvater und Vater sagten immer: Was mit Geld gut zu machen ist, ist kein wirkliches Unglück.

Ich bin völliger Laie und habe daher keine Ahnung, ob eine Reparatur wirklich sinnvoll wäre. Der Büchsenmacher möchte natürlich lieber ein Gewerh verkaufen als eine Reparatur durchführen. Das verstehe ich und bin nicht einmal böse deswegen. .... Er würde es aber machen, wenn ich es will. .............. Aber ich habe keine Ahnung, ob so eine REparatur, - wie 7sleeper sie anspricht und wie auch der Büchsenmeister gemeint hat - wirklich "nachhaltig" ist. Ob das auch hält und keinen Nachteil auf Präzision hat etc. ........
Anderersetis juckt es mich ohnehin schon länger,noch ein ein "neues" Gewehr zu kaufen. Kein ganz Neues, aber eines, das Freude macht. .................. Von der Versicherung bekomme ich immerhin € 700,-

Bin für alle weiteren Tipps und Infos dankbar !

Jagdfreund

6

Donnerstag, 1. September 2022, 07:01

Also ich würde den Schaft nicht kleben lassen. Die Gefahr dass der wieder bricht wäre mir zu groß. Am blödesten ist dann wenn du Wild krankschießt weil es irgendwie zu einer Verklemmung kommt.
Am besten einen Büchsenmacher oder Schäfter aufsuchen und einen neuen Schaft drauf machen lassen.
Man müsste sich umhören wer sowas macht aber wäre für mich persönlich die einzige Option!

Gebraucht findest am Markt aktuell sehr viel. Ist halt nur die Frage was man haben will.
Würde mir wenn ich eine Kombinierte oder KLB nehme unbedingt einen Handspanner nehmen.
Selber hab ich schon öfters mit einer BBF95/97 und einer Merkel geliebäugelt ..... nur wann brauch ich einen Schrotlauf beim Ansitz? :whistling: :wacko:
Wenn es eine gebrauchte wird, würde ich jedoch unbedingt schauen dass du keine Suhler Einhakmontage drauf hast.

7

Donnerstag, 1. September 2022, 09:15

Neue Gebrauchte

Danke Blaser19 !

Du triffst meinen gefühlsmäßigen Eindruck als Laie .... Ein neuer Schaft von einem Ferlacher Büchsenmeister würde aber ca 2.000,- kosten. (laut Kostenvoranschlag) Das zahlt sich nicht aus. ....................
Wird also wohl eine neue Gerbauchte werden .............. Da muss ich überlegen und sehen, was es gibt.

Schrotlauf brauche ich fast nie, daher neige ich dazu, einen Repetierer zu kaufen .............. Mal sehen, was es so gibt und was mir mein Büvchsenmacher anbietet. ............... Ich habe keine Eile, weil ich inzwischen den St.Mannl.Luxus in 7x64 habe.

Jagdfreund

8

Donnerstag, 1. September 2022, 11:34

Wenn dir die Ferlacher am Herzen liegt, würde ich mir einen Schaft machen lassen.
Ich denke ohne Rechnung bist irgendwo zwischen 1000,- und 1500,- bei einem vernünftigen Schäfter (da gibt's nicht viele).
Mir wäre es das wert.

9

Donnerstag, 1. September 2022, 22:36

Neue Gebrauchte

Danke Hane auch für deine Gedanken !

Da es das Gewehr vom Vater ist und ich extrem damit zufrieden war, geistert das natürlich auch in mir herum.
Ich werde jedenfalls alles in Ruhe abwägen und die Gedanken reifen lassen ....................
Ich freue mich, dass gleich einige von euch mir geschrieben haben ! Da sieht man wie wertvoll das Forum ist !

Jagdfreund

10

Freitag, 2. September 2022, 18:56

Adresse von einem guten Schäfter in der Steiermark kann ich dir zukommen lassen, den kannst Mal fragen.

11

Freitag, 2. September 2022, 22:36

Neue Gebrauchte

Adresse von einem guten Schäfter in der Steiermark kann ich dir zukommen lassen, den kannst Mal fragen.

Danke Hane ! Serh nett von dir !

Aber wenn, dann mache ich das über meinen Büchsenmacher, der aus Ferlach kommt und die Ferlacher Gewehre genau kennt. Zu ihm gehen ich auch mit anderen Reparaturen. Ich fände es nicht anständig, eine größere Reparatur auswärts machen zu lassen und dann mit "Kleinigkeiten" wieder zu ihm zu kommen. Da wäre er wohl zu Recht verärgert. ..................... Ich rede jetzt einmal mit ihm, ob er mir beim Preis so weit entgegen kommt, dass es einen Sinn ergibt. Ich bin ja schon länger Kunde bei ihm und habe vor , es zu bleiben . vielleicht ist ihm das etwas wert. ................ Aber du hast mich anmiert, es vielleicht doch neu schäften zu lassen. Danke dafür !
Jagdfreund

12

Samstag, 3. September 2022, 01:31

Ein Kauf einer gebrauchten Waffe für 2000 Euro halte ich für "sinnlos".

Da du auch ein altes Glas hast wirst du um ein Gesamtpaket nicht drum rumkommen und das startet bei Sauer, Steyr,...
erst bei 2500 wenn ich mir den Internetgebrauchtmarkt ansehe.

Und wozu das machen wenn du eine 7x64 hast die alles in Europa kann mit dem richtigen Geschoss, dass du ja aus unerklärlichlichen Gründen nicht ändern willst...! Weil deine 7x64 beschränkt dich in nichts...

Da irgendein Kaliber in 6,5 oder 270win oder 30 etc dazu erscheint mir relativ sinnlos. Aber wenns sein soll bitte. Die Reparatur würde ich eher als reinen Zusatz sehen...

Emotional wirst du dich in die 2000 Euro Gebrauchte nicht besonders verlieben und Highend ists auch nicht.

Dann vielleicht den "emotionalen" Wert reparieren...


Sonst würde ich eher wirklich mal einen Sprung machen wie es so "typische" Jungjägerangebote gibt...
Steyr CL2, Kahles Glas und einen Dämpfer dazu.
Das wäre eine echte Veränderung, auf den Jagdpacht bei 2 Jagden in der Nähe von Wien runter gerechnet und den aktuellen Spritpreisen muss man nicht bei 2000 Euro bleiben.

Oder zumindest sowas:
https://www.gunfinder.at/anzeigen/7180781


Persönlich sehe ich an deiner Waffe nicht den gebrochenen Schaft als einziges Problem sondern, da gehts ja mitn Glas noch weiter.

Hier Geld in die Hand nehmen kann ausschließlich emotional sein.
Ist zwar vollkommen okay, man muss es nur vorher wissen wenn man die Richtung einschlägt, dass es vielleicht nur kurzfristig repariert ist.

Heißt ja noch lange nicht, dass dein Glas 100 Prozent noch in Ordnung ist...

Bevor ich sowas entscheide würde ich mal bei ein paar Bümas etc solche "neueren" Waffen in die Hand nehmen.
Oder für 200 Euro neue Munition für die 7x64 kaufen!

Das Glas ist neben dem Schaft und dem Abzug ein essentieller Teil...

Der "System"kasten und der Lauf und die Sicherung erfüllen ja nur Funktionen...

13

Samstag, 3. September 2022, 09:16

Neue Gebrauchte

Nixon, auch dir herzlichen Dank für deine Ausführungen !

Die haben auch viel für sich ! Es gibt eben einige Für und Wider abzuwägen.

Dass auch das Glas der Ferlacher einen Schaden haben könnte, ist ein wichtiger Hinweis, der noch untersucht werden muss.

Die 7x64 statt der Ferlacher 7x65 zu verwenden, ist ebenfalls ein gutes Argument. Leider passt mein Nachtsichtgerät auf die 7x64 nicht so gut, aber das liese sich lösen..

Ich habe außerdem noch eine alte Ferlacher in 6,5 x 57 R, aber mit einem 4-fachen Glas mit Suhler Einhak-Montage. Das ist mir für Rehe schon zu wenig. ..... Da ein neues Glas drauf, scheint auch nicht so einfach zu sein und kostet auch ............
----------------
Alt ist eben alt ................ ................. Ich denke weiter nach ............
Jagdfreund

14

Samstag, 3. September 2022, 09:49

Ich nehme dir die beiden Ferlacher um an 1000er ab und du kannst dir die Nachtsichthilfe für die 7x64 anpassen lassen. Faires Angebot ;-)

15

Samstag, 3. September 2022, 10:02

Ich nehme dir die beiden Ferlacher um an 1000er ab und du kannst dir die Nachtsichthilfe für die 7x64 anpassen lassen. Faires Angebot ;-)

Es geht halt nichts über gute Freunde ;) ....................
Jagdfreund

16

Sonntag, 4. September 2022, 08:23

Reparatur versuchen

Hallo Jagdfreund
Der Schaft ist Längsholz und wenn man Längsholz verleimt bricht es grundsätzlich nicht auf der Leimfläche sondern daneben. Such dir einen Tischler der dir den Schaft mit einem D4 Leim Verleimt. Wichtig ist aber der D4 Leim da dieser Wasserfest ist!! Ich hatte selber mal eine BBF wo der Schaft gebrochen war. Nach dem der Schaft verleimt war wurde er fein Geschliffen und neu Geölt Die Reparatur sah man nur wenn man wusste wo sie war. Einen Versuch ist es wert und du wirst Bestimmt weiterhin Freude mit dem Gewehr haben.
LG und Weidmannsheil
Oliver

17

Sonntag, 4. September 2022, 18:18

Neue Gebrauchte

Hallo Oliver !

das klingt sehr interessant ! Danke !

eine weitere Variante, die ich überlegen werde.

Jagdfreund

18

Sonntag, 4. September 2022, 18:34

Reparatur versuchen.

Nochmals danke Oliver.

Frage dazu: Der Referent in der NÖ Versicherung, der sich offenbar gut auskennt, sagte mir beim ersten Telefonat: "Ich schau mir das an. Es kommt drauf an, ob auf die Stelle Druck kommt oder nicht" ..... Nachdem er die Fotos hatte, hat er es als "Totalsschaden" eingestuft, also als NICHT reparabel, wenn ich das richtig interpretiere.

Ich frage mich daher: Wenn die Versicherung sagt "Nicht reparabel" und mir € 700,- gibt, - sollte das nicht zu denken geben ? ....... Warum sagen die nicht, dass da eh einfach zu reparieren wäre ? - Eine Erklärung wäre, dass sie meinen, eine Reparatur beim Büchsenmacher käme teurer als € 700,-

Jagdfreund

19

Sonntag, 4. September 2022, 19:02

Reparieren kann man Recht viel bei den Schäften. Das geht vom einfachen leimen über Dübeln und spezielle Inserts.
Ob es "unsichtbar" ist und der Preis den Wert übersteigt, steht auf einem anderen Blatt.
Der Referent hat vermutlich gewisse Erfahrung, aber das kannst nicht mit einem Spezialisten vergleichen. Auch dein Büchsenmacher hat Ahnung, aber vermutlich ist er auch kein Schaft Spezialist.
Such dir jemanden der schon ähnliche Reperaturen gemacht hat, womöglich hat der das auch Dokumentiert und du kannst dir das Ergebnis ansehen. Lass dir einen Kostenvorschlag für die Reperatur und für einen neuen Schaft machen und dann entscheide.

20

Sonntag, 4. September 2022, 21:32

...
Frage dazu: Der Referent in der NÖ Versicherung, der sich offenbar gut auskennt, sagte mir beim ersten Telefonat: "Ich schau mir das an. Es kommt drauf an, ob auf die Stelle Druck kommt oder nicht" ..... Nachdem er die Fotos hatte, hat er es als "Totalsschaden" eingestuft, also als NICHT reparabel, wenn ich das richtig interpretiere.

Ich frage mich daher: Wenn die Versicherung sagt "Nicht reparabel" und mir € 700,- gibt, - sollte das nicht zu denken geben ? ....... Warum sagen die nicht, dass da eh einfach zu reparieren wäre ? - Eine Erklärung wäre, dass sie meinen, eine Reparatur beim Büchsenmacher käme teurer als € 700,- ...

Mir hat der Referent bei einem Schaftbruch gesagt der Betrag wäre gedeckelt mit, wenn ich mich richtig erinnere, 400 oder 500€.

g, 7
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