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1

Samstag, 15. Oktober 2022, 23:01

Wie geht es mit Schwarzwild ?

Wieht geht es euch momentan mit dem Schwarzwild ?

In beiden Revieren, in denen ich jage, seit vielen Wochen keine Sau an den Kirrungen, selten auf einer Wiese. Ich vermute, dass die Eichelmast sie im WAld hält.

Wie sieht es bei euch aus ?

Jagdfreund

2

Sonntag, 16. Oktober 2022, 12:23

Bei uns im Wienerwald kommt SW derzeit nicht in Anblick. Seit Wochen nicht.
An den kamerabestückten Kirrungen ist es ebenfalls nicht zu sehen, diese werden derzeit allerdings nicht regelmäßig betreut.
Es latschen ja auch permanent die Schwammerlsucher durch.
Wir haben Wildwechsel nahe der Einstände zu Wiesen, dort ist SW regelmäßig zu beobachten (Kamera), wobei der Zeitpunkt der Beobachtung extrem schwankt, 9 bis 4. Und nur ganz kleine Rotten und Einzelgänger.

Wir werden die Kirrungen jetzt wieder regelmäßiger betreuen.

Ab wann werden eure Kirrungen üblicherweise angenommen?

3

Sonntag, 16. Oktober 2022, 22:46

Wie geht es mit Schwarzwild ?

Danke Mikonis, für deinen Bericht: Das Gleiche wie bei uns: westlich von Wien und südlich von Wien
Ab wann werden eure Kirrungen üblicherweise angenommen?

Vor 23.00 sind kaum Sauen an den Kirrungen. Meist gegen Mitternacht und später. Aber es gibt natürlich immer Ausnahmen.

Südlich von Wien haben wir ohnehin selten Sauen, aber westlich von Wien wären genug da.. ich glaube, dass man dringend die Jagdmethoden umstellen müsste: Ansitz an immer den gleichen Kirrungen seit vielen Jahren. Ich vermute, dass die älteren BAchen das längst "wissen" und vorsichtig sind. Wenn Sie neben den Kirrungen genügend Fraß finden, warum sollten sie an Plätze kommen, wo es regelmäßig nach Mensch stinkt und kracht. ?

Aber ich bin nur Ausgeher und will niemand belehren ...

Jagdfreund

4

Dienstag, 18. Oktober 2022, 20:45

Wieht geht es euch momentan mit dem Schwarzwild ?

In beiden Revieren, in denen ich jage, seit vielen Wochen keine Sau an den Kirrungen, selten auf einer Wiese. Ich vermute, dass die Eichelmast sie im WAld hält.

Wie sieht es bei euch aus ?

Jagdfreund


Hi Jagdfreund,
mein Revier ist in Bayern, normalerweise hatten wir im Frühjahr bei der Maissaat, im Sommer im Getreide und dann im Mais und Grünland Schäden, Jahresstrecke immer um die 30 bis 35 Sauen im Jahr,
Anfang April konnte ich zwei Sauen erlegen, danach bis letzte Woche keine Sau im Revier gewesen, auch das ganze Jahr keinerlei Schäden auch in den umliegenden Revieren, woran das lag ist unerklärlich,
seid letzter Woche sinds wieder da und brechen in den Wiesen, drei Frischlinge konnte ich letzte Woche erlegen, hab dann die Trichinenproben ins Veterinäramt, dort sagte man mir dass im ganzen Landkreis
im Sommer nur sehr wenige Sauen erlegt wurden, warum werden wir wohl nie erfahren.
Gruß
Terrier 62

5

Dienstag, 18. Oktober 2022, 22:46

Wie geht es mit Schwarzwild ?

Anfang April konnte ich zwei Sauen erlegen, danach bis letzte Woche keine Sau im Revier gewesen, auch das ganze Jahr keinerlei Schäden auch in den umliegenden Revieren, woran das lag ist unerklärlich,

Danke Terrier62 ! Interessant. Ähnlich bei uns im Wienerwald. Sehr rätselhaft

Jetzt im Herbst hätte man ja eine Erklärung: Eichelmast. aber war vorher ? zwischen April und jetzt ?

Jagdfreund

6

Dienstag, 18. Oktober 2022, 23:50

Anfang April konnte ich zwei Sauen erlegen, danach bis letzte Woche keine Sau im Revier gewesen, auch das ganze Jahr keinerlei Schäden auch in den umliegenden Revieren, woran das lag ist unerklärlich,

Danke Terrier62 ! Interessant. Ähnlich bei uns im Wienerwald. Sehr rätselhaft

Jetzt im Herbst hätte man ja eine Erklärung: Eichelmast. aber war vorher ? zwischen April und jetzt ?

Jagdfreund

Hi Jagdfreund,
was bei uns auch sehr rätselhaft ist, ist die tatsache dass unter den Eichen 5 cm hoch alles voll Eicheln liegt aber die Sauen nehmen sie nicht an, auch Rehwild nimmt die Eicheln nicht an,
auf der Jagd lernt man nie aus.
Gruß
Terrier 62

7

Dienstag, 18. Oktober 2022, 23:54

Wie geht es mit Schwarzwild ?

was bei uns auch sehr rätselhaft ist, ist die tatsache dass unter den Eichen 5 cm hoch alles voll Eicheln liegt aber die Sauen nehmen sie nicht an, auch Rehwild nimmt die Eicheln nicht an,
auf der Jagd lernt man nie aus.

Das ist mir noch nicht aufgefallen. Das wäre ja noch rätselhafter. Da hätte ich nur mehr die Erklärung, dass die Sauen wo anders sind. Aber wo ?

Jagdfreund

8

Montag, 24. Oktober 2022, 14:16

Bei uns im Wienerwald (westl. Wien) ganz unterschiedlich. Einige Kirrungen schon lange nicht mehr besucht, andere ab und zu. Es gibt Woche ohne Sauen auf Fotos, dann sind wieder fast alle Kirrungen angenommen - von unterschiedlichen Rotten. Buchecker und Eicheln bedecken den Waldboden. Es ist wie in den letzten Jahren.
Interessant ist nur, selbst wenn Sauen auf den Fotos waren - an mehreren Tagen - kaum ist wer im Revier, kommen keine in den Anblick. Ich geb dir vollkommen Recht Jagdfreund, die alten Bachen sind sehr vorsichtig geworden und umschlagen die Kirrungen. Ich bin stark am Überlegen, mich an den Wechseln anzusetzen, was jetzt in den kalten, feuchten Nächten aber eher unlustig ist.

Jagddruck rausnehmen bringt gar nix, weil die Nachbarn ja trotzdem sitzen. Außerdem sind die alle Rotten gewachsen, weil es immer schwieriger wird regelmäßig zum Schuss zu kommen um wenigstens einige Stücke zu reduziren.

Ich war dieses Wochenende in der Stmk. weil sie dort, speziell im Herbst immer öfter von Sauen "heimgesucht" werden. Die sind eh schon das ganze Jahr dort, weil der Bestand im Osten stetig wächst und sie Richtung Westen und Süden ausweichen. Seehöhe in der Stmk. 1500 m (auch in Kärnten auf 2000 mm gesichtet)
Das ist des Jägers Ehrenschild,
dass er beschützt und hegt sein Wild
weidmännisch jagt wie sich´s gehört,
den Schöpfer im Geschöpfe ehrt

9

Montag, 24. Oktober 2022, 17:48

Wie geht es mit Schwarzwild ?

ch bin stark am Überlegen, mich an den Wechseln anzusetzen, was jetzt in den kalten, feuchten Nächten aber eher unlustig ist.

Danke für deine Infos ! Ja, an den Wechseln hat man vermutlich mehr Chancen. Im westlichen Wienerwald gibt es angeblich einen Jäger, der sich immer an den Wechseln auf den Boden legt, regelrecht eingräbt. Der schießt angeblich ständig starke Keiler. ........... Ich kenne ihn aber selbst nicht. Nur vom Hörensagen.

Jedenfalls raten Experten, die sich intensiv mit der Jagd auf Sauen beschäftigen, dazu, die Jagdarten und Ansitzplätze öfter zu wechseln. ... Wir können es an einer Kamera ständig beobachten: An einer bestimmte Kirrung mitten im Dickicht sind die Sauen viel öfter als anderswo. Sobald dort jemand sitzt, kommt aber keine Sau. Der Platz ist umgeben von Dickicht und der Wind dreht dort ständig. Keine Chance !

Jagdfreund

10

Montag, 24. Oktober 2022, 19:28

Du meinst vermutlich den Armin, den kenne ich. ;-)

11

Montag, 24. Oktober 2022, 23:05

Wie geht es mit Schwarzwild ?

Du meinst vermutlich den Armin, den kenne ich. ;-)

Ich weiß nicht einmal wie er heißt. Ich kenne ihn nur aus Erzählungen. Er war angeblich bei einer Elitetruppe des Bundesheeres und ist daher - laut Erzählungen - ein Meister der Tarnung.

Es ist eh egal, wie viel daran wahr ist. Aber sicher ist es richtig, dass man mit flexibler Jagdtechnik mehr erreicht als mit dem sturen Ansitzen auf immer den gleichen Kanzeln, die jede alte Bache schon genau kennt.

Ich würde jedenfalls heute nur mehr Transportable bauen, wenn ich jünger wäre.

Jagdfreund

12

Donnerstag, 27. Oktober 2022, 17:09

Ich war gestern im Revier zum Kirren. Wieder alle Kirrungen angenommen, zu allen Zeiten. Selbst noch zw. 7:15 bis knapp vor 8h - also es war bereits hell.
Werde morgen mein Jagdglück versuchen. Aber letzte Woche ist es meinem Kollegen ganz gleich gegangen. Sein einzige Anblick war dann ein Hase ... *bored
Das ist des Jägers Ehrenschild,
dass er beschützt und hegt sein Wild
weidmännisch jagt wie sich´s gehört,
den Schöpfer im Geschöpfe ehrt

13

Donnerstag, 27. Oktober 2022, 23:02

Ich war gestern im Revier zum Kirren. Wieder alle Kirrungen angenommen, zu allen Zeiten. Selbst noch zw. 7:15 bis knapp vor 8h - also es war bereits hell.
Werde morgen mein Jagdglück versuchen. Aber letzte Woche ist es meinem Kollegen ganz gleich gegangen. Sein einzige Anblick war dann ein Has

Wmheil für morgen !

Immerhin kommen Sauen an die Kirrungen bei euch. Bei uns (ebenfals westlich von Wien) seit vielen Wochen keine Sau zu sehen. (mit ganz wenigen Ausnahmen)

Bin neugierig, wie das weiter geht. .........Das extrem warme Wetter treibt sie ja auch nicht gerade zum Kirrungsmais.

Jagdfreund

14

Samstag, 29. Oktober 2022, 16:18

Wie gesagt, ich bin gestern im Wienerwald angesessen. Bis auf eine Kirrung war von Donnerstag auf Freitag keine angenommen. Aber auf dafür schon am Do um 18:45 und am Mi um 19:15. Das passt, dachte ich mir ... Bin also rechtzeitig auf den Hochstand. Strategie war, Fenster zu lassen und immer wieder horchen und schauen. Bis zur Dunkelheit war nichts los, kurz danach Gais mit 2 Kitz, dann kam noch ein Stück. Nebel zog hoch, aber ich hab eh ein Wärmebild Vorsatz. Bis um 21h keine Sau, dafür noch 2 Rehe. Nieseln und Nebel halfen nicht bei meinem Plan mit dem Horchen. Aber da! Eine Wärmesignatur - ok, doch nur Eichkatzerl. Wieder ein Abend ohne Sauen? Kurz vor 24h denke ich mir, ich baum ab, schau noch einmal ... und was ist? Eine einzelne Sau auf der Kirrung! Gar nicht einmal so klein. Büchse in Anschlag, Wärmebild aufgedreht, nach einem kurzen Moment steht der Keiler breit und ich lass die Kugel fliegen. Der Keiler quittiert kurz um dann zu flüchten. Allerdings nur eine kurze Todflucht. Nach 15 minütiger Wartezeit, Anschuss kontrollieren, schwierig weil kein Schweiss, aber mit der Wärmebildkamera dann doch die Sau gefunden.
Geborgen, zum Aufbrechplatz (Hütte) gebracht und versorgt. 61 kg. Muss zugeben, alleine war es schon etwas herausfordernd, aber ich hab eine Riesenfreude, nach langer Zeit endlich wieder eine Sau erlegen können

Bericht passt sicher auch in die Rubrik Jagdberichte ohne viel drummherum
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15

Samstag, 29. Oktober 2022, 20:58

Weidmannsheil

16

Sonntag, 30. Oktober 2022, 08:32

Weidmannsdank!!!
Das ist des Jägers Ehrenschild,
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