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Samstag, 13. Februar 2016, 20:50

Talk im Hangar -7: Im Waffenwahn: Müssen wir uns selbst schützen?

Interessant und besser als jede ORF-Diskussionsrunde! Wmh!

http://www.servustv.com/at/Medien/Talk-im-Hangar-7118

In Österreich wurden laut Innenministerium seit September über 16.000 neue Schusswaffen registriert, Pfeffersprays waren kurzfristig ausverkauft, Selbstschutz wird zur Privatsache: Die Nachfrage nach Waffen in Österreich steigt. Medien berichten von „besorgten Bürgern“, die sich in den vergangenen Monaten wegen „sozialer Umwälzungen“ und der „beängstigenden Flüchtlingskrise“ selbst bewaffnet hätten. Medienhype oder Realität? Versagen staatliche Sicherheitskräfte? Oder ist die Angst unbegründet?

16.000 neu registrierte Schusswaffen seit vergangenem September, 50 Prozent mehr verkaufte Pfeffersprays, Forderungen nach einer Lockerung des Waffengesetzes und Bildung von Bürgerwehren: Die Österreicher fühlen sich nicht mehr sicher. Doch woher kommt das Gefühl, sich selbst schützen zu müssen? Brauchen wir mehr Möglichkeiten zur bewaffneten Selbstverteidigung? Schon jetzt können Springmesser und Pfeffersprays, so genannte freie Waffen, von jedem volljährigen und unbescholtenen Bürger gekauft werden. Büchsen und Flinten sind zwar meldepflichtig, aber ohne Waffenbesitzkarte erhältlich. Und sogar diese ist recht leicht zu bekommen: Das Bedürfnis nach „Selbstschutz“ reicht als Grund, um eine Waffenbesitzkarte beantragen zu können. Wer sie hat, kann auch Faustfeuerwaffen legal erstehen.
Die Österreicher nutzen die Möglichkeiten: Insgesamt gibt es hierzulande rund 914.400 registrierte Schusswaffen; mit 30,4 Feuerwaffen pro 100 Bewohner ist Österreich laut einer aktuellen Studie stark bewaffnet. Das dürfte sich so bald nicht ändern: Die Österreicher fühlen sich nun mehrheitlich weniger sicher als noch vor einem Jahr. Doch sind Waffen die geeignete Maßnahme, um sich zu schützen? Und was machen die Waffen mit unserer Gesellschaft?

Gäste

Raoul Wagner, Jurist und Waffenbefürworter
Saskia Hold, Initiatorin der Petition „Waffenschein für Frauen“
Wilhelm Bubits, Waffenkonstrukteur
Stefan Junker, Psychologe
Andreas Pilsl, Landespolizeidirektor Oberösterreich

Waldi2503

Rotwildjäger

Beiträge: 457

Beruf: offen für Neues

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2

Sonntag, 14. Februar 2016, 10:06

Hallo!

Danke für das Posten! Hab ich nicht gekannt!
Ich glaube aber es macht einen Unterschied, ob ich als Jäger eine Waffe habe oder ob es eine Frau ist, die sich von einer Vergewaltigung schützen möchte.
Ich finde es eigentlich schlimm, dass wir überhaupt eine Gesellschaft haben wo Frauen sich vor übergriffen, Überfällen etc. schützen müssen/wollen.
Aus das Argument, dass wir eh schon gläsern sind mit ZWR, Kontrollen etc. finde ich gut. Und illegale kann ich sowieso nicht durch Gesetze aufhalten.

Aber das o.g. ist eine Lebens- und Endlosdiskussion. Da wirds immer Pro und Kontra geben.
Waldi

BrandlB

Rotwildjäger

Beiträge: 527

Beruf: Waffenhändler - alles was der Jäger und Sportschütze braucht.

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3

Sonntag, 14. Februar 2016, 10:29

Ich bin hier eher geteilter Meinung.

Waffen bieten eine hervorragende Möglichkeit sich (daheim) zu verteidigen - ABER über 95% der Bevölkerung sind unfähig, mit Waffen richtig umzugehen. Ein Großteil der Waffenbesitzer ist unfähig mit Waffen (im Verteidigungsfall) richtig umzugehen. Es wird zu wenig trainiert und geübt. Die Handhabung ist nicht verinnerlicht.

Waffen funktionieren nur so gut wie der Benutzer. Es gibt viele neue Waffenbesitzer. Es gibt kaum neue Mitglieder in Schützenvereinen (wo auch nur die Basics des Umgangs trainiert werden können - nicht jedoch die erforderlichen Fähigkeiten).

600 Euro für eine Glock um sich sicherer zu fühlen - JA das geht.

600 Euro für eine Glock um sicherer zu sein - NEIN, eher im Gegenteil. Da sind mehrere TSD Euro an Munition und (viel) Training notwendig, um nur ein wenig sicherer zu werden. Stur und statisch auf eine Scheibe zu schießen ist Basis - hat aber mit "Training" nix zu tun.
Bei Fragen über Waffen und Munition gerne ein PN schicken.

4

Sonntag, 14. Februar 2016, 19:23

@Brandl ..... muss dir da in allen Belangen zustimmen ....

Ich bin Mitglied im Schützenverein, mittlerweile nehmen wir keine Neuen Mitglieder mehr auf da es zu viele sind und es keinen geregelten Betrieb mehr erlauben würde noch mehr zu haben.
Viele die sich jetzt "ausrüsten" sind meiner Meinung nach nicht in der Lage die Waffe richtig zu handhaben geschweige denn im Notfall richtig einzusetzen .... es würde nur Blödsinn dabei rauskommen und etwa in überzogener Notwehr enden.

Manche von den Herrschaften sollten sich aber besser einen Holzprügel unters Bett legen als ein Gewehr.



Ich pirsch durch den Wald auf verwunschenem Pfad,
an Felsen entlang auf schmalem Grat.
Der Stein bemoost, wie Smaragd so grün, ach könnt ich hier für immer stehn,
dem Tier und Wald in mitten sein und ewig stehn im Vollmondschein

5

Montag, 15. Februar 2016, 08:48

Wer sich eine WBK mit der Begründung Selbstverteidigung löst ist meiner Meinung nach schizophren!
Diese Leute gehen wahrscheinlich nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr aus dem Haus und haben die Pistole im Nachtkästchen liegen....
Wenn diese Leute wirklich Angst haben dann sollten Sie sich einen Pfefferspray kaufen, mit dem können Sie nicht soviel Unheil anrichten!

6

Montag, 15. Februar 2016, 10:29

Das Problem ist, wer eine WBK möchte der gibt als Begründung in erster Linie Selbstverteidigung und in weiterer Folge Sportschütze an. Gesetzeswegen darf er genau aus diesem Grund eine Waffe besitzen.
Hab schon gehört, dass vielen Behörden die Begründung Schützensport alleine nicht reicht.

Waldgänger

Jungjäger

    Österreich

Beiträge: 47

Beruf: Technischer Redakteur

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7

Montag, 15. Februar 2016, 18:53

@Rauhhaardackel
Wer eine WBK mit der Begründung der Selbstverteidigung in den eigenen vier Wänden löst ist doch nicht schizophren! In einer freien Gesellschaft steht es Niemanden zu über "Wer braucht schon sowas?" zu urteilen. Sicherheit beginnt bei jedem Einzelnen und nicht erst beim Staat mit seinem Märchen vom staatlichen Gewaltmonopol. Natürlich sollte man mit einer Waffe auch üben. Wir haben auch im Verein einen sehr starken Anstieg der Mitgliederzahlen zu verzeichnen. Auch die Kurse mit dem Themenschwerpunkt "Verteidigungsschießen" und "Notwehrrecht" sind ausgebucht. Ein Pfefferspray ist sicher nicht das richtige Mittel um sich in geschlossenen Räumen zu verteidigen, eine FFW ist viel effektiver.

@BrandlB
Da man nicht weiß was den Poltikern in Zukunft noch alles an Waffenrechtsverschärfungen einfällt, schadet es nicht, wenn sich die Leute jetzt ausrüsten. Das Verinnerlichen der Waffenhandhabung kann gezwungenermaßen erst nach Ankauf einer Waffe erfolgen. Da haben wir nun das Problem, daß die einschlägigen Kurse ausgebucht sind. Auch das Schießen auf die Scheibe ist Training. Erst wenn das paßt, kann man sich um die taktischen Feinheiten, in Verbindung mit den rechtlichen Grundlagen, kümmern.

@Georg_BMLVS
Die Behörde gibt schon selbstständig Selbstverteidigung als Grund an. Alle anderen Begründungen sind nur Beiwerk. Ich halte es aber schon sehr bedenklich, wenn man sein eigenes Tun begründen muß.

Grundsätzlich ist der derzeitige Boom bei den Waffenkäufen ein Zeichen für ein steigendes Mißtrauen in den Staat und seiner Organe. Selbst die lange Waffen-weg Hysterie hat zwar zu einer Verringerung der Anzahl an WBK's geführt, aber das dreht sich gerade wieder um. Wichtig ist nun, daß die neuen Waffenbesitzer keine Angst vor den staatlichen Repressalien haben, sich in die Vereine einschreiben und trainieren und auch ihr Wahlverhalten ändern. Diese Veränderungen konnte ich bei einigen Bekannten bemerken, die sich auch in den letzten Monaten Waffen gekauft haben.

LG Waldgänger

BrandlB

Rotwildjäger

Beiträge: 527

Beruf: Waffenhändler - alles was der Jäger und Sportschütze braucht.

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8

Montag, 15. Februar 2016, 19:20


@BrandlB
Da man nicht weiß was den Poltikern in Zukunft noch alles an Waffenrechtsverschärfungen einfällt, schadet es nicht, wenn sich die Leute jetzt ausrüsten. Das Verinnerlichen der Waffenhandhabung kann gezwungenermaßen erst nach Ankauf einer Waffe erfolgen. Da haben wir nun das Problem, daß die einschlägigen Kurse ausgebucht sind. Auch das Schießen auf die Scheibe ist Training. Erst wenn das paßt, kann man sich um die taktischen Feinheiten, in Verbindung mit den rechtlichen Grundlagen, kümmern.

LG Waldgänger


Sorry - hier liegst du absolut falsch.

Es werden Beträge zwischen 50,-- und 120,-- für den "Waffenführerschein" von den Kunden genommen. Die Ausbildung dort ist aber in der Tat meist minderwertig und das Geld meist nicht wert. Weiters gibts genug, die mal selbst ein wenig herumballern auf Schiessständen und sich viel Blödsinn antrainieren, den man später nur mit noch viel mehr Training wieder beseitigen kann. Neue Waffenbesitzer sollten sich von Anfang an richtig begleiten lassen - wem das kein Geld wert ist, soll beim Baseballschläger bleiben, denn die Handhabung gefährdet immer wieder andere. Bei uns am Schiessstand sind wie gesagt eher wenig "Neue" da - die werden aber anfangs unterstützt - aber nicht weil sie es wollen, sondern weil wir die absolute Sicherheit für die anderen Besucher wollen. Wem das nicht passt und wer sich nicht an unsere Regeln hält, kann auf ein Cola oder ein Bier vorbeikommen, muss seine Waffen aber daheim lassen.

Sicherheit hat im Umgang mit Waffen immer erste Priorität - lang von Spass am "Sport".
Bei Fragen über Waffen und Munition gerne ein PN schicken.

9

Montag, 15. Februar 2016, 20:45

Hallo

Ihr geht anscheinend alle von Kat.B Waffen aus. Jeder der WBK oder WP beantragt muss mindestens einen Psychologen besuchen und einen Waffenführerschein absolvieren. Bei diesen Vorgang werden schon einige abgelehnt. Die Handhabung in Notwehrsituationen seht ihr auch noch problematisch.
Mag ja alles stimmen was ihr geschrieben habt.

Aber:

Kat.C+D ist ab 18 Jahren frei. Um die mach ich mir mehr Sorgen. Die werden nur auf ein Waffenverbot überprüft. Und das auch nur im Geschäft. Da ist im Moment eine riesige Nachfrage. Flinten gehen im weg wie die warmen Semmeln. Teilweise sind sie noch unregistriert. Keiner weiß wer was hat.
Jetzt kaufen Leute die früher Waffen verteufelt hatten. Wenn man sich so umhört erzählen einem auf einmal Leute dass sie sich eine Flinte gekauft haben von denen man das nie glaubte.

Das Problem das ich jetzt sehe ist, dass sie jetzt die Waffen zuhause liegen haben mit dem Hintergedanke zur Selbstverteidigung. In einem Halben Jahr gibt's Streit mit dem Nachbar, Freundin oder sonst wem.
Macht doch mal die Zeitung auf und schaut nach. Jeden Tag wird einer erschlagen, erstochen oder sonst was. In Zukunft nehmen die dann die Waffe.
Und wenn das dann Normalität wird, genau dann gibt eine Änderung des Waffengesetzes. Da wird sogar uns Jägern dann schlecht.

Genau so wird das kommen. :(
Ich hoffe ich irre mich.

Waldi2503

Rotwildjäger

Beiträge: 457

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10

Dienstag, 16. Februar 2016, 16:00

Hi,

ich glaube da hat jeder irgendwie Recht und auch nicht. Die Waffe ansich ist ja nicht gefährlich. Erst der Benutzer macht sie zu dem was sie ist.
Aber ich glaube auch, eine FFW als "Selbstverteidigung" zu haben ist blauäugig. Eine FFW zu haben um sich selber und andere zu schützen hat irgenwie den Nimbus einer Atomwaffe.
Warum haben alle Großmächte eine Atombombe? Weil die anderen auch eine haben. Mglw. gehts dem einen oder anderen nur ums Gleichgewicht? Ich weiss es nicht.

Ich habe eine Kurzwaffe die ich jagdlich führe, weil ich bei Nachsuchen nicht immer den langen und unhandlichen Repetierer mitschleppen will. Speziell wenn ich im steilen und unwegsamen Gelände rumkraxle. Aber ich habe "zur Selbstverteidigung" gute Schlößer und Riegel an den Türen, Fenstern und ein Notfallhandy im Schlafzimmer.
Und in kürze folgt ein schweizer Guardian Angel II. Was meiner Meinung nach mehr hilft als alles andere. Und ob ich auf einen "Bösen Einbrecher" mit einer Waffe schiessen könnte kann ich nicht
mal ansatzmässig sagen, denn ich hätte glaub ich total Schiß! Musste einmal einem KFZ-Reh mit der Dienstwaffe eines Polizisten den Fangschuss antragen. Das war nicht besonders lustig!

Ich denke aber auch, dass unsere Gesellschaft/Kultur nicht ganz so "Waffenkompatibel" ist wie bei anderen.
Waldi

11

Dienstag, 16. Februar 2016, 21:41

Ich denke auch, dass viele die sich jetzt für die große Selbstverteidigung rüsten viel zu wenig Erfahrung im Umgang mit Handfeuerwaffen haben. Ich selbst habe Aufgrund meines Berufs in knapp 10 Jahren schon etliches an Munition auf diverse Ziele verschossen. Wenn man dann die Neuen ansieht, die vielleicht mal 1000-2000 Patronen verschossen haben, dann mangelt es in "Stresssituationen" (Zeitdruck, Bewegung, Belastung etc.) fast immer am sicheren Umgang, vom Trefferbild brauchen wir garnicht erst reden.

Aber so ist es auch ganz normal.... Übung und in übunghalten macht nunmal den "Meister" und mit jedem mal üben wird man besser.

Waldgänger

Jungjäger

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12

Mittwoch, 17. Februar 2016, 13:28

@BrandlB
Was erwartest du dir für den genannten Betrag? Die Kurse "Verteidigungsschießen 1 + 2"? Der Waffenführerschein ist eine Auflage der Behörde, nicht mehr und nicht weniger. Da ich Mitglied beim HSV bin, kenne ich die Probleme mit den "Neuen" nicht. Unsere neuen Mitglieder haben bereits eine ordentliche Ausbildung an der Waffe. Aber auch bei Uns bekommen die Frischlinge eine Einschulung und nach dem Einüben der Handhabung kann er oder sie auch weitere Kurse machen.
Ja, Sicherheit hat oberste Priorität. Aber das Recht auf den Waffenbesitz ist mir sehr wichtig.


@Nickback,
Kat C + D Waffen sind registrierungspflichtig im ZWR. Nur Kat D Altbestand braucht nicht gemeldet zu werden. Auf was sollen die Käufer noch überprüft werden? Der Waffenhändler macht das schon ordentlich! Wen geht es was an, was ich mir kaufe oder besitze?
Deiner Argumentation zufolge hätte sich die Menschheit schon ausgerottet. Ob ein Nachbarschaftsstreit mit dem Knüppel, einer Schrotflinte oder dem Messer ausgetragen wird ist so oder so tragisch. Das hat aber etwas mit den Streithanseln zu tun und nicht mit den Waffen. Die AWN's warten nur auf einen Anlaß, da reicht auch schon ein Terroranschlag. Möglichkeiten um etwas gegen Waffenrechtsverschärfungen zu tun, gab es in letzter Zeit genug, nur Jäger sind da kaum aufgefallen.

@Waldi2503,
Die guten Schlösser und Riegel und das Notfallhandy sind in diesen Zeiten leider Pflicht, aber die letzte und ultimative Möglichkeit ist die Schußwaffe. Diese Möglichkeit will ich mir auch von der Regierung nicht nehmen lassen. Noch hat der unbescholtene Bürger das Recht auf Waffenbesitz und so soll es auch bleiben. Ob jemand auch einen Einbrecher schießen kann oder nicht, muß jeder für sich selbst ausmachen. Man kann es auch üben.

LG Waldgänger

13

Mittwoch, 17. Februar 2016, 17:47

Liebe Freunde,
in den Medien wird das wahre Ausmaß der Bewaffnung " der neuen Generation" so bezeichne ich einmal den Trend, welcher seit dem Beginn der " Invasion" in Österreich am 4.5.6. September 2015 begonnen hat nicht wahrheitsgemäß wiedergegeben.

Das wahre Ausmaß liegt nach meiner objektiven Einschätzung bei einem weit höheren Wert.
Pfeffersprays, E-schocker, Schlagstöcke ausverkauft.
9mm Gas und Pfefferpatronen ausverkauft.
Gängige Gas/Alarm Waffen ausverkauft.
Schrill Alarm ausverkauft.
Pistolen Munition in den Kalibern 7,65, 9mm Para, .45ACP ausverkauft.
Preiswerte Schrotflinten unter 700.- Euro VK ausverkauft , Wartezeiten bei neuen FFW bis zu 2 Monaten und länger.
Gummischrot ausverkauft.
KK Repetierer teilweise ausverkauft.
Alles dies geschehen im Zeitraum zwischen Oktober 15 bis Feber 16 !!!
Neue Waffenbesitzer der Kat.B Steigerungen bei Waffenrechtlichen Dokumenten wie WBK um bis zu 600% gegenüber dem Vorjahr ( im selben Zeitraum Sept. - Feber )
Bei unserer BH ist mittlerweile die Wartezeit ( bei Abgabe aller Unterlagen )auf Ausstellung einer WBK um die 12 – 14 Wochen !!!
Bei der LPD ( Stadt ) geht’s schneller.
Dies sind keine Zahlen, welche ich mir aus der Nase gezogen habe, sondern entsprechen der Realität 1:1 im Bundesland Kärnten.
Und dann aus der Praxis im Geschäft. An die 400 neu ausgestellte Waffenführerscheine für Neuanträge zur WBK sind zu wenig für den Zeitraum Sept.15 – Feber16 für einen Geschäftsstandort.
Könnte man ja auch Hochrechnen!
Und in dieser Zeitspanne vieles erlebt, mit den „neuen“ Waffenbesitzern.
Glock Pistole geladen hinten im Hosenbund, Glock Pistole geladen im Schulterholster in der öffentlichkeit.
Auf die Wortspende von mir: „ Sie wissen eh, dass mit einer WBK sie die Schusswaffe nicht Führen dürfen“, die Antworten kommend „ das weis doch eh keiner“.
Oder „aso ? „
Oder einer mit einem geladenen und gespannten und entsicherten Schrot Halbautomaten in den Shop kommt, „ ich bekomme die Patronen nicht mehr heraus“.
Im gemeinsamen Gesprächen mit den Juristen in der BPD, wie denn hier sinnvoll vorzugehen wäre ein anregen, bei den Psychologen vorzusprechen.
Die Psychologen sagen dann durch die Bank, die Bewerber nennen als Grund durchwegs den sportlichen Bereich zur Erlangung eines Waffenrechtlichen Dokumentes.
Von Selbstschutz keine Rede.
Meine Nerven sind sehr oft zum äußerten gespannt, bin ja einiges gewöhnt und seit 1972 hinter der Theke. Die 90 Jahre im Zuge des Balkan Krieges wahren dazu a Lercherl im Vergleich zu derzeitigen Situation.
Meine Sorge geht vielmehr in die Richtung, dass diese „Neue Generation“ der Waffenbesitzer in Zukunft nichts gutes bringen wird. Treffen wird dies vor allem die vielen redlichen und seriösen Waffenbesitzer, eventuell auch uns Jäger.

Waldgänger

Jungjäger

    Österreich

Beiträge: 47

Beruf: Technischer Redakteur

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14

Donnerstag, 18. Februar 2016, 08:51

@25-06,
und was sagt uns diese Entwicklung? Das Vertrauen in unsere Regierung ist weg. Die Bürger trauen Glock, Baikal und Co. mehr als unseren Politikern. Bravo. Da diese "Neue Generation" von Waffenbesitzern nichts Gutes bringen wird, sollten wir an einem Strang ziehen und für das Recht auf Waffenbesitz eintreten, denn wenn ein Waffenbesitzer mit der Waffe einen Blödsinn baut, ist nicht die Waffe oder der Waffenbesitz schuld, sondern der Waffenbesitzer. Alle anders lautenden Argumente kommen aus der Ecke der Waffengegner und dienen der Regierung nur zur Entwaffnung der Bevölkerung.

LG Waldgänger

Zoller

Schwarzwildjäger

Beiträge: 219

Beruf: Pensionist

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15

Sonntag, 21. Februar 2016, 20:39

Psychologen sagen dann durch die Bank, die Bewerber nennen als Grund durchwegs den sportlichen Bereich zur Erlangung eines Waffenrechtlichen Dokumentes

Na logo, sonst zählen sie auf die Durchfallerquote der netten Psychologen. Da gibts zu viele ideologisch durchseuchte...
Wissen waun ma ned schiaßt - des is Kunst!

16

Montag, 22. Februar 2016, 08:28

Ich habe auch Angst im Dunkeln.
Deshalb habe ich glock mit Licht und Leucht Visier.

Freizeit Jaga gerne Jaga verarbeite alles von jedem Tier.
Koch aus Leidenschaft. Meine Trophäe ist meine Speisekarte

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