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21

Freitag, 23. November 2018, 09:34

Jagdprüfungsbehelf

Das empfinde ich als richtig billig wenn ich den Rest der Kosten für die Jagd anschaue...

Stimme dir zu 7sleeper, wenn ich das als Jungjäger für die Prüfung und die nächsten Jahre kaufe. SCheint ja auch wirklich viel Information zu bieten.

Für mich als "Altjäger" zum bloßen Reinschauen, was denn da heute so drinnen steht, ist es mir zu viel. Da kauf ich mir lieber 3 oder 4 Bücher zu Spezialthemen, die mich heute interessieren.

Jagdfreund

22

Samstag, 24. November 2018, 09:21

Nachsuche

Jetzt sind wir ganz schön vom Thema abgekommen: Das war eigentlich die Nachsuche. Anlass war das Buch von Huber Toni zu den Schusszeichen und Schweiß-Spuren.

Was lernen denn unsere Jungjäger heute zu diesen Themen ?

Meine Erfahrungen, um Nachsuchen zu verrmeiden: Nicht zu weit schießen, nicht überhastet schießen. Schüsse auf Träger und Haupt (Hinter das Teller bei der SAu) unbedingt unterlassen. Der Schuss "eine Handbreit hinter das Blatt" ist in unserem REvier Vorschrift, erzeugt aber auch oft Nachsuchen. Sollte man nur machen, wenn immer sofort ein verlässlicher Hund zur Verfügung steht. (Ist bei uns der Fall).

Jagdfreund

23

Samstag, 24. November 2018, 10:59

Wie schon geschrieben gehen da die Meinungen auseinander. Schuß aufs Blatt bzw. hinters Blatt.
Suchen oder nicht suchen. Ein Kg. Fleisch mehr oder weniger.
Wmh. franzl 54

Junges Weib und warme Betten, so manchen Bock das Leben retten !

Steht der Abzug richtig trocken, haut`s die Wildsau aus den Socken !

24

Samstag, 24. November 2018, 11:39

Suchen oder nicht suchen

Also ich bin der festen Überzeugung, es ist eines jeden Jägers Pflicht, waidgerecht zu jagen. Und da gehört auch der sichere Schuss dazu. Es Schuss auf den Träger eines Rehes auf 100m ist nicht nur leichtsinnig sondern grob fahrlässig. Zu oft passieren hier Schlumpschüsse, die dann zu unendlichem Leid des beschoosenes Stücks führen. Siehe Foto in dem Buch, von dem Hirsch mit Äserschuss, der dann verludert Tage später gefunden wurde. Und hier sind wir schon beim nächsten Thema. Wenn isch schon als "Jäger" auf ein Stück schieße, dann habe ich auch die verdammte Pflicht der Nachsuche und zwar solange bis ich das Stück habe oder die Gewissheit das dem Wild nichts fehlt.
Toni Huber

KrumpenChris

Rotwildjäger

    Österreich

Beiträge: 567

Beruf: Automatisierungstechniker

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25

Samstag, 24. November 2018, 13:46

Wir haben gelernt dass man ausschliesslich zwei, drei Finger breit hinters Blatt schießen soll.

Niemals Träger oder Teller.

Und nachgesucht wird immer gleich. Ausser es wäre in der Finstern zu gefährlich. -> Dann am nächste Tag in der Früh.

WMH,
Christian.

26

Freitag, 30. November 2018, 09:58

Nachsuche - Unfall bei Nachsuche

https://kurier.at/chronik/niederoesterre…ossen/400336750
Am Dienstag ist es laut Bericht im Kurier.at zu einem Unfall bei einer Nachsuche auf einen angeschweissten Hirsch gekommen. Nachzulesen in kurier.at
Jagdfreund

27

Freitag, 30. November 2018, 10:23

Nachsuche - Unfall bei Nachsuche

Habe jetzt auch in den Niederösterr. Nachrichten gelesen: Die geben einen anderen Ort an. Und schreiben von einer Jagd auf ein Reh ............
Was stimmmt nun ? Man sieht, wie wenig Verlass auf die Berichte der Medien ist.

Jagdfreund

28

Dienstag, 4. Dezember 2018, 20:50

Ich kenne das Buch vom Jaga Toni leider (noch) nicht.
Aber nach ca 150 (erfolgreichen) Nachsuchen kann ichglaube ich auch etwas dazu beitragen.
Keine Nachsuche ist wie andere, Pirschzeichen zu finden, dazu gehört ein wenig Erfahrung und auch sowohl gute Anatomische Kenntnis sowie Ballistische Kenntnisse.
Bilder von Anschüssen im Jagdprüfungsbehelf sind ein guter Anfang, aber das sind meines erachtens eindeutige "Vorzeigebilder" die in der Praxis leider nicht sehr gut zu erkennen sind.
Man muss sich das Geschehene aufs penibelste Erzählen lassen und den Anschuß erst selbst einmal genau unter die Lupe nehmen bevor man den Hund ansetzt.
Wenn man selbst der Schütze war, dann ist als ertes bevor man den Anschuß betritt einmal wichtig das gerade erlebte zu verarbeiten.
Das heißt ich muss mal überlegen, bin ich gut abgekommen, habe ich den Kugelschlag zuordnen können (hart, dumpf...), verhalten des Wildes im und nach dem Schuß, habe ich die Fluchtrichtung gesehen oder gehört, habe ich danach noch irgend welche Geräusche vernommen (ausschlegeln des Stückes oder Anfliehen von Hindernissen wie Bäumen..) und dann erst einmal das wichtigste: WARTEN!!!
Besser eine viertelstunde länger als ein paar Minuten zu früh.
Dann erst verlasse ich meinen Stand und kontrolliere den Anschuß, allerdings ohne das ich alle Pirschzeichen zertrampel!!!
Einem guten Hund ist es egal ob direkt beim Anschuß schon jemand gesucht hat oder nicht.
Allerdings kann man auch den besten Hund die Arbeit erheblich erschweren wenn man danach panisch in Kreisen oder Zickzack durch den Wald läuft und Pirschzeichen zertrampelt und Witterung verteilt.
Jagd ohne Hund ist Schund, und wenn ich die Fluchtfährte nicht eindeutig verfolgen kann (Schweiß wie aus einer Gieskanne) dann holt man sich einen brauchbaren Hund der es kann.

Die Nachsuche ist eines meiner Liebsten Arten mit meinem Hund zu arbeiten und daher entschuldigt meine sehr Ausführliche Antwort. Ich werde mir das Buch vom Toni holen und verschlingen, denn ausgelernt hat man erst wenn man unter der Erde liegt!

29

Dienstag, 4. Dezember 2018, 23:55

Nachsuche

Die Nachsuche ist eines meiner Liebsten Arten mit meinem Hund zu arbeiten und daher entschuldigt meine sehr Ausführliche Antwort.

@ Rauhaardackel: Super Beitrag, finde ich. Da gibt es gar nichts zu entschuldigen ! Ich stimme dir völlig zu. Du spichst meiner Erfahrung nach genau das an, was oft falsch gemacht wird: sofort herumtrampeln und "blind" herumsuchen, ob sich irgendwo Schweiß findet, statt dass man in Ruhe den Anschuss untersucht und den Hund suchen lässt.

Wahrscheinlich wird bei nichts so viel falsch gemacht, wie bei der Nachsuche. Deshalb finde ich dieses Thema auch so wichtig.

Jagdfreund

Pampam

Schwarzwildjäger

Beiträge: 355

Beruf: Pensionist

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30

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 16:07

Zitat von »Rauhhaardackel« Die Nachsuche ist eines meiner Liebsten Arten mit meinem Hund zu arbeiten und daher entschuldigt meine sehr Ausführliche Antwort.


Ich war bei Nachsuchen nur "Zuschauer", die Arbeit machte immer mein treuer Begleiter Rocco. Er war ein echter "Professor" in Sachen Nachsuche. Leider musste ich ihn am Montag mit über 14 Jahren einschläfern lassen.

index.php?page=Attachment&attachmentID=4021

31

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 19:16

Mein Beileid!

Ist eine Neuanschaffung eine Option? Hier hat es ja schon ein sehr positives Erlebnis gegeben.

g,

7
Dieses Posting wurde CO2 Neutral geschrieben...

32

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 21:15

Mein Beileid!
Hatte sicher ein schönes Leben.

33

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 22:31

Es tut immer weh wenn man sich von einem langjährigen Begleiter verabschieden muss. Tut mir leid.
Grüsse und Weidmannsheil von Fredrik aus Schweden

34

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 22:36

Nachsuche

Ich war bei Nachsuchen nur "Zuschauer", die Arbeit machte immer mein treuer Begleiter Rocco. Er war ein echter "Professor" in Sachen Nachsuche. Leider musste ich ihn am Montag mit über 14 Jahren einschläfern lassen.

Mein Beileid, Pamapam !

Jagdfreund

Andi73

Rotwildjäger

Beiträge: 532

Beruf: Wirtschaftsinformatiker

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35

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 06:29

Tut mir auch sehr leid.
Mein Beileid.

Wmh.
Andi

36

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 06:57

Ja, tut mir auch sehr Leid.
Du wirst dir sicher um einen neuen Begleiter umsehen.
Wmh. franzl 54

Junges Weib und warme Betten, so manchen Bock das Leben retten !

Steht der Abzug richtig trocken, haut`s die Wildsau aus den Socken !

Pampam

Schwarzwildjäger

Beiträge: 355

Beruf: Pensionist

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37

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 09:25

Mein Beileid!

Ist eine Neuanschaffung eine Option? Hier hat es ja schon ein sehr positives Erlebnis gegeben.

g,

7


Ja, ein neuer Begleiter kommt bestimmt, denn die Jagd ohne Hund ist wirklich Schund! Ich lass mich jetzt einmal überraschen, welcher Hund mich findet! Klingt komisch, ist aber so. Ich hatte bisher 3 Hunde und nur Rocco war ein reinrassiger Breton Spaniel, die anderen 2 waren Mischlinge mit "Jagdhund-Beteiligung". Alle meine Hunde habe ich zufällig über Vermittlung von Freunden bekommen, die letzten 2 wären sogar getötet worden, wenn ich sie nicht genommen hätte. Mein "Jagdprinz" sagte einmal zu mir: "Freunde zu suchen bringt nichts, zur richtigen Zeit trifft man sich einfach!" Deshalb warte ich auch jetzt wieder und bin gespannt, was sich ergibt.

38

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 12:26

Nachsuche

"Freunde zu suchen bringt nichts, zur richtigen Zeit trifft man sich einfach!" Deshalb warte ich auch jetzt wieder und bin gespannt, was sich ergibt.

Diese Einstellung gefällt mir. Dann wünsche ich dafür alles Gute !

Ps.: Manchmal ist es auch mit Büchern so: Manche Bücher, eben die ganz besonderen, "finden" einen manchmal zum richtigen Zeitpunkt.

Jagdfreund

39

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 18:28

Auch von mir mein Beileid.
Ich habe erst vor ein paar Monaten dein Schicksal geteilt.
Und ich kann dir nur sagen ein neuer Jagdbegleiter ist das einzige was dich wirklich wieder aufpeppeln kann.
Meiner hält mich gerade so auf Trab das ich kaum noch ins Forum komme und das ist auch der einzige trifftige Grund um nicht öfters hier mitzulesen und schreiben.

Pampam

Schwarzwildjäger

Beiträge: 355

Beruf: Pensionist

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40

Freitag, 7. Dezember 2018, 08:30

Mal sehen, wie lange es dauert, bis mir der neue Jagdbegleiter über den Weg läuft!

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