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21

Donnerstag, 17. Januar 2019, 16:19

Lieber nahe und dafür Höher, da kann man dann auch bei jeder Windrichtung sitzen.

Ich will hier nicht den Obergescheiten spielen - man diskutiert halt, weils interessant ist:

Man findet auf Youtube Versuche mit Rauch, wie der Wind zieht. Die Versuche besagen durchwegs, dass die Höhe der Kanzel gar nichts hilft, weil der Wind direkt vor der Kanzel gleich zu Boden fällt.

ich habe das selbst schon öfters bemerkt mit Rehen: Sie ziehen bei schlechtem Wind auf die hohe Kanzel zu und merken nichts. Plötzlich - direkt vor der Kanzel - reißt es sie regelrecht herum.

Gegenbeispiel: Ich bin voriges Jahr einmal bei total falschem Wind an einer Saukirrung gesessen, weil dort ganz frisch umgegraben war. Um 22.00 ist eine Überläufer-Rotte an die Kirrung als gäbe es keinen Wind.

Bumm ...............

Manchmal habe ich das GEfühl, die Sauen tun immer genau das, was ich nicht erwarte ...................

Jagdfreund

22

Donnerstag, 17. Januar 2019, 23:49

Wenn bewegte Luft auf ein Objekt trifft entstehen Verwirbelungen. Somit wir es schwer den "Wind" in unmittelbarer Richtung zu schätzen.

Anders kann ich mir deine Beobachtungen nicht erklären.

Liebe Grüße

23

Freitag, 18. Januar 2019, 08:54

Saukirrung

Wenn bewegte Luft auf ein Objekt trifft entstehen Verwirbelungen. Somit wir es schwer den "Wind" in unmittelbarer Richtung zu schätzen.

ja, gut möglich, dass es so ist. Natürlich sollte man die Windrichtung bedenken. ........ Er dreht halt oft oder wird abgelenkt etc. Deshalb bin ich eher für die weitere Entfernung. Aber wie gesagt - jeder muss seine passende Methode finden, die zur Situation passt. ........

Jagdfreund

24

Freitag, 18. Januar 2019, 13:22

Ich wollte schreiben in unmittelbarer Nähe statt Richtung...

Aber ich denke ich wurde verstanden. ;)

25

Freitag, 18. Januar 2019, 18:09

Sauenkirrung

Aber ich denke ich wurde verstanden. ;)

Ich habe es so verstanden.

Jagdfreund

26

Montag, 21. Januar 2019, 12:31

Weiß jemand von euch ob Wildfutterautomaten mit Pendel in NÖ erlaubt sind (für Sauen)?
Diese geben ja mehr als die vorgeschriebene Menge an Futter frei jedoch nur so viel wie die Sauen am Pendel unterwegs sind.
Keine Sau am Pendel - somit liegt kein Futter am Boden.
Spielen sie sich natürlich länger, kommt einiges an Futter raus.

Hat jemand eine Erfahrung wie es hier gesetzlich aussieht?
Danke

KrumpenChris

Rotwildjäger

    Österreich

Beiträge: 594

Beruf: Automatisierungstechniker

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27

Montag, 21. Januar 2019, 13:14

Da NÖ-Gesetz kenn ich nicht.

Bei uns ist es so, dass wir nur 1kg Mais pro Tag befüllen (ausbringen) dürfen...

Es darf sich also nur ein Kilo im Pendelautomat befinden.

WMH,
Christian.

28

Montag, 21. Januar 2019, 13:18

Wenn man das Gesetz ganz genau nimmt ist kein Futterautomat erlaubt. Entweder passt die Menge nicht oder es kommt anderes Wild wie Schwarzwild auch zum Futter.

Pendelautomat nur mit einem Kilo füllen, das müsste gehen 8o

29

Montag, 21. Januar 2019, 14:00

Kennt jemand eine Lösung für einen Automaten welcher max.1kg Futter pro Tag ausgibt?
Wenn das Futter ned angenommen wird, es also auch kein weiteres gibt?

Sollte sowas wie der www.kirrmax.de sein - nur finde den aktuell ned mehr.
Danke
Wmh

30

Montag, 21. Januar 2019, 14:24

Von Revierwelt der könnt vielleicht passen.

https://revierwelt.de/portal/text.php?t=…welt&stdlang=de


Ich hab aber keine Erfahrung damit.

Zoller

Schwarzwildjäger

Beiträge: 219

Beruf: Pensionist

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31

Donnerstag, 24. Januar 2019, 08:30

bekommen sie durch einen leisen Huster einen mit
Ich hab das schon mit Schnarchen geschafft. Selig im Reich der Träume, entspannt, wach geworden von "wöff-wöff, wiiek.." und furt warǹ sie. :thumbsup: :thumbsup:
Wissen waun ma ned schiaßt - des is Kunst!

32

Samstag, 7. November 2020, 21:46

Die Sauen sind ja nicht blöd. Wenn an einem Ort Buchenholzteer, Infrarotblitze ( Wildkamera), Mais in Kisten und eventuell noch eine Suhle zu finden sind....... dann heißt es Vorsicht.



Würde das Thema gerne hochholen.

Wie holt ihr dann Sauen an eine neue Kirrung?

Die Idee dass Buchenholzteer etc schon etwas komisch sein könnte ist ja nicht von ungefähr.

Trotzdem wurde es letzens Jahr und heuer bis Juni sehr gut angenommen.

Jetzt geht fast nichts.

Wie holt ihr die heiklen Sauen an die Kirrung?
Hab eine neue gebaut vor einem Monat.

Aber direkt sind sie noch nicht hin.
Der Buchenholzteer wurde weiter hinten angenommen.
Auch Mais bei der Dickung war interessant.
Aber noch nicht regelmäßig.

Daher andere Lockmittel nehmen oder keine?

Ein alter befreundeter Jäger nimmt nichts mit Geruch. Er meinte das kenns aus jedem Revier.
Er macht auch keine Holzkisten.

Liegts noch an der natürlichen Nahrung? Ists Zeitlich zu kurz für eine Aussage?

Also wie holt man sie her?
Sind vergrabener Mais etc in der Nähe der Kirrung wo der Wechsel ist gut um die Gegend interessant zu machen oder hole ich sie mir dann nicht zu Kirrung sondern denken Sie nur den den Platz?

Beste Grüße

33

Sonntag, 8. November 2020, 16:40

Hallo Nixon

Es gibt kein Patentrezept für eine gut funktionierende Kirrung.

Wichtig ist meiner Meinung nach:

  • Nicht zu viele Jäger die mit der Kirrung zu tun haben. "Die Gier ist a Luder". Bei uns kommt 2 Tage hintereinader ein Stück und am dritten Tag sitzt schon wer, selbst bei fraglichen Wind. Von da haben die Sauen auch das Umschlagen.
  • Wildkamera schonend einsetzen. Hoch und nicht jede Sek. 3Bilder.
  • Suhle immer mit Wasser auffüllen und Suhlmaterial (Schlamm). Im Sommer hast du dort alles, vom Marder bis zum Reh.
  • Um Beunruhigung und Fahrtkosten zu sparen eventuell einen Boarmaster (Kirrungsmelder). Wenn du sowas hast kannst dich zb. 200m weit entfernt gemütlich in eine andere Kanzel setzen und wenn der Melder anruft gehst du sie an. Da hast auch gleich mehrere Vorteile. Umschlagen der Sauen zwecklos, bis du hinkommst sind sie so vertraut und im Futterneid/Fressrausch das sie dich nicht wahrnehmen und sie kommen vertrauter auf die Kirrung
  • Solltest du an der Kirrung schießen dann warte bis sie vertrauter sind. Nicht gleich schießen sobald eine dort steht. Da macht man sie "Kirrungsscheu". Gebe ich zwar als Tipp aber mache es selbst nicht weil Sauen durch "Nix" plötzlich wieder weg sein können
  • Wenn erlaubt optische Geräte verwenden ( Ansprechen und gezielten Schuß abegeben). Wenn Wildkameras dort sind kann es sein, dass du die Lichter von denen mit Nachtsichtgeräten siehst und sie dich dann blenden oder stören.

Sonst fällt mir auf die schnelle nix besseres ein. Um diese Jahreszeit wird sich generell nicht viel auf Kirrungen tun. Der ganze Wald voller Eicheln.

Wmh

34

Sonntag, 8. November 2020, 21:57

Hallo.
Vermutlich ists das Eichel Problem.

Aber nicht ausschließlich.

Also bei uns ists so.
Jagdlich hat jeder seinen Bereich, seine Kirrung usw.

Daher kann man sich nur selber reinpfuschen.

Wir sind wenig Jäger auf relativ großer Fläche.


Sie sind mir bei einer anderen Stelle zufällig auf ein Müsli gegangen also kanns nicht an NUR den Eicheln liegen.

Aber die neue Kirrung ist wirklich dort wo noch nie eine war.
Die nächste, die ich aber nicht mehr betreue, weil sie ewig nicht mehr angenommen wurde (vermutlich Riegler letztes Jahr) ist circa 300m Luftlinie entfernt.
Die war aber im Sommer vom Licht auch nicht ideal und daher habe ich beschlossen das mal zu lassen.
Der Bestand ist dort mittlerweile zu hoch und wir jagen nur bei Mond mit normaler Optik.


Naja. Ich werd mal die Klassiker trotzdem verwenden.
Hab aber zumindest jetzt auf 2 SIM Kameras umgestellt damit ich weniger hin muss + erst wieder Kirre wenn etwas angenommen wurde.
Zeit und Unruhe reduzieren durch Technik.
Ich kann nämlich nicht regelmäßig zur selben Zeit ins Revier.
Außerdem fahre ich etwas länger an.

Ich werde halt die Klassiker weiter forcieren.
Früher hats ja auch geklappt.

Liebe Grüße

35

Montag, 9. November 2020, 00:17

Saukirrung

Vermutlich ists das Eichel Problem.

Ich habe auch den Eindruck, dass heuer die Mast bei Eicheln und Bucheckern die Sauen von den Kirrungen fernhält. Dazu kommt, dass voriges Jahr überall sehr viele Sauen geschossen wurden. Meistens dauert es dann ein Jahr, bis die Zahlen wieder nach oben gehen. .............

Jagdfreund

36

Montag, 9. November 2020, 00:40

Ich komme gerade vom Ansitz.

Ich habe einer einzelnen Sau ca. 90min. lang zugesehen, wie sie im Wald, auf einer Fläche von 50x20m, wie ein Staubsauger nach Eicheln gesucht hat.

Die Entfernung hätte gepasst, die Sicht auch *rollsmile nur ist der Wald das Nachbarrevier und das Feld unseres. Sie wollte nicht raus, so hatte ich, im wahrsten Sinne des Wortes nur das Nachsehen.

Die geht bestimmt nicht auf eine Kirrung. Die ist sowas von satt. Und wenn nicht kann sie ja noch weiter machen.

37

Montag, 9. November 2020, 00:43

Der Bestand ist dort mittlerweile zu hoch und wir jagen nur bei Mond mit normaler Optik.
Dann wird´s aber verdammt schwer, denn bei Mondlicht bleiben sie im Wald und gehen nur ungern ins Mondlicht. Möglich ist zwar alles aber DAS ist selten.

38

Montag, 9. November 2020, 07:35

Bei uns gehts eigentlich da die Bejagung nicht so extrem scharf ist.

Bei uns werden viele Sauen auch am Morgen geschossen bei bestem Licht.

Eigentlich wäre ich der Technik nicht abgeneigt aber Jagdleiter und Grundeigentümer wollen es nicht.
Aber gut ich bin nicht so heiß auf Sauen.
Schon sehr interessiert aber Freund von mir sind Sauengeil...

Daher halte ich das aus.


Ja es muss sicher an den Eicheln liegen.
Aber eine Sau wurde beim letzten Mond von einem Mitjäger bei seiner Kirrung geschossen.

Heißt jetzt nichts aber sie nehmens bei ihm gut an.
Er ist aber in der optimalen Sauengegend...

Naja. Danke euch mal.

Liebe Grüße