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1

Freitag, 5. April 2019, 12:29

Sauen-Strecke 2018/2019

ERstens danke an Nickback für die rasche Hilfe beim ERstellen eine neuen Themas. #Respekt Hatte ich vergessen.

Zum Thema selbst: Wie war die Sauen-Strecke bei euch im Jagdjahr 2018/19 ?

Bei uns im Wienerwald-REvier (80 % WAld, 20 % Wiesen) schwach. Ursache war wohl das enorme Mastjahr - Eicheln und Bucheckern zu Millionen. Da geht nichts an eine Kirrrung. Pisrchen im Wald etc, ist bei uns aus verschiedenen Gründen nicht möglich bzw. erwünscht. (aus verständlichen Gründen). So haben wir erwartet, dass sich die SAuen prächtig entwickeln und jetzt im Frühjahr zu sehen und zu spüren sein müssten. - Fehlanzeige. Seit vielen Wochen, ja Monaten sind kaum Sauen zu spüren. Nur ab und zu bricht eine kleine Rotte aufirgen einer einer Wiese, (Da habe ich ein erlegt).

Wo sind sie ? Im deutschen "Jäger" wird auch von geringen Strecken berichtet. Als Ursache wird das Wetter genannt und viele Abschüsse bei Drückjagden (auch Bachen).

Was ist eure ERfahrung, was meint ihr dazu ?

Jagdfreund

2

Freitag, 5. April 2019, 12:43

In meinem neuen Revier noch nichts zu spüren. Auch vom Revierpersonal gleiche Ansage.
Denke aber das bald Bewegung reinkommt.
Für mich ist aber jetzt dann das Rehwild WICHTIG. Die Sauen sind dann nur nebenbei interessant.

Beste Grüße

3

Freitag, 5. April 2019, 13:11

Also bei uns ist kein Sauenmangel aber vom Hörensagen tut sich in den anderen Revieren nicht allzuviel.

Weidmannsheil
Manfred
Man kann nur jenes Stück Wild erbeuten welches für einem gewachsen ist

4

Freitag, 5. April 2019, 15:14

2016 - 8 St.

2017 - 12 St.
2018 - 4 St.
2019 - 0 St. ;(
Wmh. franzl 54

Junges Weib und warme Betten, so manchen Bock das Leben retten !

Steht der Abzug richtig trocken, haut`s die Wildsau aus den Socken !

5

Samstag, 6. April 2019, 02:30

Sauenstrecke

Danke allen, insbesondere Franzl54 für die exakten Zahlen ! Bei uns sind es in absoluten Zahlen mehr, aber die Tendenz ist die Gleiche.

Komme gerade aus einem anderen Revier, in dem voriges Jahr nur eine-Sau geschossen wurde und heute schon der erste Überläufer für 2019.

Wir haben bei uns nachgesehen. Es gab alle 6, 7 Jahre einmal ein Jahr, in dem wenig geschossen wurde.

Wmheil

Jagdfreund

6

Montag, 8. April 2019, 06:02

Wir hatten 2018 eine Rekordstrecke.

So viele hatten wir noch nie und fast alle sind im Feld erlegt worden. Mehr als die hälfte geht auf mein Konto. Auch meine persönliche Höchststrecke.

Irgendwann ist es dann so viel, da bekommt man mit der vermarktung schon Probleme. Heuer brauch ich nicht mehr so eine Strecke.

WMH

7

Montag, 8. April 2019, 09:45

Sauenstrecke

Wir hatten 2018 eine Rekordstrecke.

So viele hatten wir noch nie und fast alle sind im Feld erlegt worden. Mehr als die hälfte geht auf mein Konto. Auch meine persönliche Höchststrecke.

Irgendwann ist es dann so viel, da bekommt man mit der vermarktung schon Probleme. Heuer brauch ich nicht mehr so eine Strecke.

WMH

Wmheil zur persönlichen Höchstrecke, Nickback !

Sehr interessant ! So unterschiedlich ist das. Also kann man schwer allgmeine Schlüsse ziehen.

Spielt in eurem Revier das Mastjahr bei Eicheln undd Bucheckern eine Rolle ?

In der "deutschen Jagzeitung" vom April schreiben sie auch von geringen Strecken und meinen, die Ursache wäre die Hitze im Jahr 2018 gewesen. .... Alles Spekulationen

Jagdfreund

8

Sonntag, 23. Juni 2019, 08:53

Servus iu die Runde !

Die Sauen.... das unergründbare Wild :whistling:
Bei uns in 3 Revieren Wechselwild, daher nur sporadisch anwesend. Man muss viele viele Stunden draussen hocken, um eine zu erlangen.
Sie drehen ihre weiten Runden und erscheinen quasi im Turnus.

Bei mir waren es in den Jagdjahren 2016/2017 Stücker 2, 2017/2018 Stücker 5, 2018/2019 Stücker 4 und im heurigen Jahr noch keine einzige.

Wohl aber hatte ich vor einigen Tagen eine recht mächtige Sau vor. Allerdings stets gut 5m im Waldsaum drin, zog sie auf gut 80m quer vor mir vorbei. Auf die frisch gemähte mondhelle Wiese wollte sie nicht austreten.
Sehen konnte ich sie auch nur mit meinem WärmeBildGerät. Ohne absolut null Chance.
Im April hatte ich auch einmal kurzzeitig Anblick einer eimnzelnen Sau. Weder ansprechbar, noch waidgerecht zu beschießen!

Allerdings sind in 2 von 3 Revieren kopfstarke Rotten mit vielen gestreifen Frischlingen unterwegs und bei Bekannten werden auch momentan noch Bachen erlegt, die inne haben.
Also insgesamt kommt da wieder eine Welle auf uns zu, die uns im milchigen Mais noch übles Kopfzerbrechen bescheren wird :S

Ein paar Mal musste ich Wiesensoden zurückdrehen, jedoch nichts nennenswertes.
Ich sitze stets bei allen Vor-, Voll- und Nachvollmodphasen durchgehend 7 bis 10 Nächte an, oftmals waren sie in meinem Rücken zu Gange, ohne dass ich sie bemerkt habe. So habe ich auch im Juni wieder ~120 Ansitzstunden zusammen gebracht. Das ist eigentlich keine Jagarei mehr, sondern nur noch Wachdienst schieben ;(

Ich wünsche allen Saujägern Anblick und Waidmanns Heil :thumbsup:


edit meint, ja, natürlich spielt auch bei uns das übermäßige Mastjahr 2018 ein absolut große Rolle!
So lagen schon zu Ende August rieisge Mengen von Eicheln und Bucheckern am Boden. Die Sauen gingen an keine Kirrung. Selbst jetzt werden Kirrungen bei uns nicht angenommen !
Es liegt noch massig zu verzehrende Mast unter den Bäumen.
Einerseits gut, weil die Sauen im Wald bleiben und dort im Grunde wühlen, andrerseits für mich schlecht.... meine letzte Sau fiel, nebst einem Dachs in einer denkwürdigen Nacht, am 26.10.2018
Anblick, Waidmanns Heil und bestn Gruaß vom Gipfl...... #Bier

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Gipflzipfla« (23. Juni 2019, 09:21)


9

Sonntag, 23. Juni 2019, 12:17

Sauenstrecke

@Gipflzipfla:
Auch da sieht man: Keine Revier ist mit anderen vergleichbar: Bei uns im Wienerwald sind die Sauen Standwild. Durch die Mast haben wir im Herbst 2018 und Frühjahr 2019 kaum was geschosssen. Aber seit einem Monat sind sie mit den Frischlingen ständig an den Kirrungen. Da kann man auch Überläufer erwischen und die Frischlinge haben teilweise schon an die 20 kg.

In einem anderen Revier, wo Sauen nur durchziehen, wurden heuer schon 5 SAuen geschsosen, was für dieses Revvier viel ist.

Und wegen der langen Ansitzzeit: Ärger dich nicht. Im Wienerwald sitze ich pro Sau mindestens 20 Mal je 4 Stunden. ................ Wenn man es anders haben will, muss man weg von den Städten. In Ungarn bin ich hingefahren und meist hat es keine 2 Stunden gedauert, schon waren die SAuen in der Dämmerung da. .....................

Wmheil
Jagdfreund