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1

Dienstag, 1. September 2020, 08:26

6,5 creedmoor

Aus gegebenen Anlass erstelle ich einfach mal diesen Thread.

Aus welcher Büchse schießt du dir 6,5 Creed?

Geschoss?

WMH euch allen

Ich habe sehr günstig eine Sako A7 bekommen. Ich habe sie erst 2 Wochen. Zielfernrohr habe ich schnell von einem anderen Gewehr runter und auf die Sako drauf. Munitionsauswahl war nicht wirklich vorhanden. Hätte gerne was in Bleifrei gehabt. Auch mein Wiederlader hatte nichts vorrätig. So habe ich 3 Packungen S&B Teilmantel 140grs genommen. Zum Einschiessen habe ich 2 Packungen verbraucht. Ich habe die Einschiessprozedur genauso gemacht wie bei meiner Steyr und wie von Steyr für die Neuwaffen empfohlen. Schiesst mit der Billigmunition auf ein Euro Stück. Sobald ich die Hülsen beisammen habe werde ich mit meinem Wiederlader nochmal reden was er empfiehlt. Ich würde gerne bei einem 120grs Geschoss (evtl. Fox) in Bleifrei bleiben. Soll eher "Universal = allround" sein. Evtl. schaue ich mir auch die S&B TXRG mit blauer Spitze an. Was ich so gelesen habe sollen die TXRG eher härtere Geschosse sein und damit nicht immer einwandfrei aufmachen.
Wenn wer einen Vorschlag hat bin ich sehr froh darüber.

g,

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2

Dienstag, 1. September 2020, 14:02

Servus 7sleeper,

würde mich freuen, wenn du deine Erfahrungen mit der 6,5 Creedmoor mit uns teilst, will mir im Herbst die Tikka T3x Veil Wideland in dem Kaliber holen. ^^

Danke
Weidmannsheil!

OEO

3

Dienstag, 1. September 2020, 20:24

Servus Odinsson,

Kann bisher nicht viel erzählen. Wollte schon länger etwas in den kleineren Mittelkalibern. Die 243 wäre eine Alternative gewesen, allerdings sollte ich die nördlichen Nachbarn besuchen ist das Kaliber auf alles Schalenwild bis auf Rehwild tabu. Bisher ist mein Hauptkaliber 30-06. Persönlich wäre mir wurscht gewesen welches von den 6,5mm Kalibern (260 rem, 6,5x55, 6,5x57, etc.) bei den fast identen Leistungen, hauptsache der Preis sollte passen. Zufällig die Sako um den halben Preis bekommen. Dazu noch ein Ase Utra Schalldämpfer und fertig war die Kombination. Ehrlich gesagt bisher nur mit Schalldämpfer geschossen und der Rückstoß ist bei dem Waffengewicht nicht sehr aufregend. Der Knall ist eher ein Ppffftboom statt einem Knall. Leider noch keine Picatinny Schiene, sodass ich noch nicht zur finsteren Tageszeit hinaus konnte.
Warum also die 6,5 Creedmoor: Jagdlich hauptsächlich Rehe und gelegentlich ein Stück SW. Da ist die 30-06 einfach ein wenig overkill. Ich bin auch kein Wunderweitschussschütze. Jagdlich bis 300m ist für mich in Ordnung. Ich glaube auch nicht daran, dass ich auf 3 - 600m irgendwas erlegen werde wie z.B. Mark Ripley der ja unglaubliches vollbringt mit der 260 rem.
Noch eine kleine Bemerkung, ich finde die Tikka Waffen viel zu teuer für die gebotene Leistung. Da würde ich eher eine Steyr um wenig mehr nehmen. Ich habe für meine brandneue Sako deutl. weniger bezahlt als für eine brandneue Tikka.

g,

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4

Dienstag, 1. September 2020, 21:40

Die 6,5CM ist eine bisserl bessere 6,5x55.
Der Vorteil liegt in dem höheren Gebrauchsdruck und damit leicht höhere Geschwindigkeit und der kürzeren Systemlänge.
Ein recht gutes Mittelkaliber.
Die 7x64 ist eine Spur mehr Allrounder.
Mein Favorit bleibt die 6,5x55AI.

5

Dienstag, 1. September 2020, 22:38

Weitschüsse

Ich bin auch kein Wunderweitschussschütze. Jagdlich bis 300m ist für mich in Ordnung. Ich glaube auch nicht daran, dass ich auf 3 - 600m irgendwas erlegen werde

Wir haben das eh schon öfter diskutiert: Schüsse auf 300 M auf ein Reh ? Macht ihr das wirklich oder lese ich hier Jägerlatein ?

Jagdfreund

6

Mittwoch, 2. September 2020, 07:00

Also bis 250m schon!

Naja... finde nicht dass Tikka für das gebotene zu teuer sind. Finde den Preis recht ok.
Die Sako sind ja schon bissl teurer als Tikka.

Steyr ist z.B. für mich keine Option. Mir gefällt das Sicherungssystem einfach nicht.

Aber zurück zur 6,5 Creedmoor. Das Kaliber soll nicht schlecht sein. Hab ich mir auch schon überlegt. Aber die Frage ist halt wieder einmal....für was nutzen wenn man eh schon gut aufgestellt ist.
Würde mich über weitere Erfahrungswerte freuen.
Weidmannsheil

7

Mittwoch, 2. September 2020, 08:43

...
Die 7x64 ist eine Spur mehr Allrounder.
Mein Favorit bleibt die 6,5x55AI.

Allround war auf das Geschossgewicht bezogen damit ich auch Schwarzwild, sollte ich mal was antreffen, "sicherer"erlegen kann.

6,5x55 AI, da hat Hornady ja mit der 6,5 PRC die modernere Alternative dazu geschaffen.


Wir haben das eh schon öfter diskutiert: Schüsse auf 300 M auf ein Reh ? Macht ihr das wirklich oder lese ich hier Jägerlatein ?

Jagdfreund

Ich habe schon Fuchs auf knapp 300m erlegt. Ich habe nicht vor regelmässig auf 300m zu erlegen, aber sollte es notwendig sein mache ich mir keine große Sorgen. Weder mit der 30-06 oder der 6,5 Creedmoor.

Steyr ist z.B. für mich keine Option. Mir gefällt das Sicherungssystem einfach nicht.

Aber zurück zur 6,5 Creedmoor. Das Kaliber soll nicht schlecht sein. Hab ich mir auch schon überlegt. Aber die Frage ist halt wieder einmal....für was nutzen wenn man eh schon gut aufgestellt ist.

Off topic: Kommt drauf an welches Sicherungssystem du meinst. Ich persönlich habe das SBS / CL II System. Ich bin begeistert von dem Drehrädchen, finde ich ein ausgezeichnetes System. Insbesondere die Möglichkeit in gesicherten Zustand den Schlagbolzen durch herunterdrücken vom Repetierverschluß zu sichern. Ideal um rauf oder runter zu klettern vom Hochsitz. Ist aber wie immer ein persönliches Empfinden.

Wie gesagt ich bin nicht wirklich breit aufgestellt. Deswegen habe ich was gesucht nach etwas leichteres statt der 30-06. Wenn ich breit aufgestellt wäre würde ich nicht noch etwas dazu nehmen.

g,

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8

Mittwoch, 2. September 2020, 09:45

Weitschüsse

Ich habe schon Fuchs auf knapp 300m erlegt. Ich habe nicht vor regelmässig auf 300m zu erlegen, aber sollte es notwendig sein mache ich mir keine große Sorgen

Wann ist so etwas "notwendig" außer auf Gams ? Ich jage seit ca 30 Jahren in OÖ, NÖ, Burgenland und Ungarn. In gebirgigen Gegenden genau so wie in der großen Ebene. (Alles außer Gams) Ich kann mich an keine Situation erinnern, in der ein Schuss auf 300 M wirklich "notwendig" war.

REskept vor euren Schießkünsten, aber ist das noch waidgerecht ? Die Gefahr eines Kankschießens ist groß und welche Chance hat das Wild noch, wenn man es aus solchen Entfernungen wie ein Scharfschütze erlegt ?

Jagdfreund

9

Mittwoch, 2. September 2020, 10:49

....
Wann ist so etwas "notwendig" außer auf Gams ? Ich jage seit ca 30 Jahren in OÖ, NÖ, Burgenland und Ungarn. In gebirgigen Gegenden genau so wie in der großen Ebene. (Alles außer Gams) Ich kann mich an keine Situation erinnern, in der ein Schuss auf 300 M wirklich "notwendig" war.

REskept vor euren Schießkünsten, aber ist das noch waidgerecht ? Die Gefahr eines Kankschießens ist groß und welche Chance hat das Wild noch, wenn man es aus solchen Entfernungen wie ein Scharfschütze erlegt ?

Jagdfreund

Nur ein einzelner Kommentar, ich sehe 300m nicht als "Scharfschützendistanz" an wenn man trainiert ist. Und Waidgerecht handelt der der verantwortungsvoll handelt. Verantwortungsvoll ist derjenige der sich mit der Materie sowohl in der Theorie als auch praktisch regelmässig auseinander setzt.
Ich habe zur Erlangung meiner Jagdkarte vor 2 Jahren alleine mit meinem Luftdruckgewehr > 3000 Schuss abgegeben. Seit der Jagdkarte alleine mit der 30-06 >500 Schuss abgegeben. Dazu kommen noch ein paar Tausend in anderen Kalibern. Von Schrot will ich gar nicht reden. Ich kenne die Geschichten von einem Förster der regelmässig Jagdgäste zu kapitalen Rotwild führt wo die Jagdgäste teilweise nicht mal wissen mit welcher Munition Ihre Waffe eingeschossen wurde oder sich die Munition beim Förster "ausborgen" wollen. Das sehe ich als NICHT Verantwortungsvoll an.

Aber eigentlich wollten wir das Thema 6,5 Creedmoor hier besprechen.

g,

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10

Mittwoch, 2. September 2020, 18:56

Als 308win Eigentümer kann ich die Suche nach Kalibern natürlich nicht nachvollziehen :D :D :D :P :P :P

So lange man Wiederlader bei der Hand hat oder selber lädt kann man ein einzelnes Kaliber relativ breit aufstellen.
Selbst die Fabriksmuni "streut" da brav.
Bei Nosler Bsp Accubond bist mit der 308win an der 3006 dran wenn man diese mit RWS Ladungen in 3006 vergleicht.

Eigentlich wirklich interessant.

Durch bleifrei wurde da sowieso nochmal einiges aufgemischt.

6,5 find ich spannend. 270win und 7x64 auch.
Alles eine Frage der Revierverhältnisse.

Nosler hat ja auch ganz lustige Sachen im Programm.
Atzl hat entsprechende Läufe...

Viel interessanter find ich dass viele Kaliber aktuell für den Stand erfunden werden, dann aber erst für die Jagd entdeckt werden.
Eine 270win die fürs jagan "erfunden" wurde gibts heute nicht oder?

Auch die 6,5 CM kommt ja vom Stand und wird oftmals mit der 308win verglichen...

Bin gespannt was du nach einigen Jagderfolgen von der 6,5er erzählen kannst.

Liebe Grüße

11

Mittwoch, 2. September 2020, 23:07

Weitschüsse

Aber eigentlich wollten wir das Thema 6,5 Creedmoor hier besprechen.

Dabei will ich euch nicht stören ........ ;)

Jagdfreund

12

Dienstag, 22. Juni 2021, 10:30

Hallo in die Runde,

ich hole das Thema wieder hervor, weil mich interessieren würde, wie jetzt nach ein paar Monaten die Erfahrungen mit der 6,5 Creedmoor so sind? In meinem Umfeld schießt das Kaliber leider niemand aber mich würde es sehr reizen, da ich viel Positives hinsichtlich Präzision, Flugbahn und Rückstoß gelesen habe.

Danke und WMH!
Sebastian

13

Dienstag, 22. Juni 2021, 14:48

Servus Sebastian,

Leider war bei mir die jagdliche Strecke im ersten Halbjahr fast nicht existent. Das Problem war Fahrzeug Natur. Mein Auto hat wegen der Elektronik gesponnen. Seit knapp 3 Wochen wieder ohne Armaturen Disco Beleuchtung und ich traue mich wieder hinaus.

Vor 2 Wochen in Kärnten beim Rückweg vom Ansitz eine Schmale im Unterholz / Waldrand entdeckt. Mit dem einfachen S&B Tm auf tief Fleck in ca. 135m angehalten, bergab. Bumm und Reh war futsch, bergab geflüchtet außer Sichtweite, aber deutlich gezeichnet und eindeutiger Kugelschlag. Schon schlimmeres Befürchtet und zu zweit aufgebrochen zur Nachsuche. Zum Glück keine 10-15m weit das steilere Gelände hinunter gekommen. Muss sagen dass da sich die Wärmebildkamera sich auf jeden Fall bewährt hat! Beim Übergang Sonne zu Schatten am Waldrand / Unterwuchs die Suche deutlich beschleunigt hat.
Aufgebrochen Vorderlauf gurchschlagen, Herz mit gröberen Loch vorhanden und einige Rippen durchschlagen. Natürlich etwas Hämatom bei dem Trauma.

Zum Thema Munition, habe mir eine Packung S&B bleifrei Blaue Spitze gekauft und am Samstag zum Schießstand mitgenommen. Erster Schuss, nichts eindeutiges gesehen durch die Optik, Scheibe rein geholt und Fleck auf das weiße Schusspflaster. Mir gedacht Ok Glück gehabt, Kontroll Schuss, wieder nichts eindeutiges gesehen, Scheibe rein geholt und fast identisch! Kann ich nur beurteilen weil ich ein neues Schusspflaster geklebt habe! Für 38€ / 20 Patronen ist ok!

g,

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14

Dienstag, 22. Juni 2021, 20:33

Die 6,5 Creedmore ist auf jeden Fall ein interessantes Kaliber.
Der Vergleich mit der .308 wird gerne unternommen, mMn ist die 6,5cm vor allem auf weitere Distanzen präziser als die .308,
hat dafür aber weniger Energie wegen dem geringerem Geschossgewicht.
Der Grund warum ich mich damals zur 308 entschied war die Haltbarkeit der Läufe, ein Kumpel von mir hat eine 6,5 und er musste,
wie auch ein paar seiner Schützenfreunde, schon nach ca. 1200 Schuss den Lauf wechseln, da dieser total hinüber war.
Klar, bis ich rein jagdlich 1,5k Schuss zusammen hab vergehen sehr viele Jahre aber wenn man, wie ich, auch öfters am Stand damit unterwegs ist dann
hat man die recht bald beisammen.
Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber nach meinen Infos ist die 6,5 Creedmore leider ein Lauffresser ;(

WMH
Weidmannsheil ausn Woidviatl

BrandlB

Rotwildjäger

Beiträge: 521

Beruf: Waffenhändler - alles was der Jäger und Sportschütze braucht.

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15

Dienstag, 22. Juni 2021, 20:36

Die Leistung der CM entspricht etwa der 6,5x55 bzw. 6,5x57 - ankommen tut nur das Geschoss, das Wild kennt keinen Unterschied, was auf der Hülse steht. Somit braucht es eigentlich keine extra Erfahrungen damit (weit über 100 Jahre bewährte Leistung), würde mich eher nach passenden Geschossen umhören.
Bei Fragen über Waffen und Munition gerne ein PN schicken.

16

Dienstag, 22. Juni 2021, 22:09

Servus,

Leider war bei mir die jagdliche Strecke im ersten Halbjahr fast nicht existent. Das Problem war Fahrzeug Natur. Mein Auto hat wegen der Elektronik gesponnen. Seit knapp 3 Wochen wieder ohne Armaturen Disco Beleuchtung und ich traue mich wieder hinaus.


Sowas ist wirklich Mist, hatte das auch schon - gut, dass die Kiste wieder läuft!

Alles in allem klingt das für mich ganz gut - und 6,5 x 55 bzw. 57 sind ja bewährte Kaliber und das Thema Lauffresser ist für mich erstmal nachranging, da ich für 1.200 Schuss eher länger brauche. Derzeit steht aber bei mir eh kein Kaliberwechsel an aber die 6,5er Kaliber haben schon einen gewissen Reiz und 6,5 CM ist halt noch eher unbekannt bei uns in Ö.

Danke für eure Inputs!

WMH
Sebastian

17

Mittwoch, 23. Juni 2021, 06:16

Also was ich zum Thema Laufleben gelesen habe ist alles zwischen 1000 und 2500 drin. Natürlich abhängig von den Themen höchst oder jagdliche Präzision, laufender Keiler "Dauerfeuer" oder einzelschuss Serien, etc. Also eigentlich kein wirklicher Unterschied zu anderen Patronen der 6,5mm Familie.

Ob sich die modernen Führbandgeschosse auf die Lebenserwartung auswirken bezweifle ich irgend einen deutlichen Benefit.

Ich sage es erneut, ich habe mir das Kaliber angeschafft weil der Preis gepasst hat und wäre genauso glücklich mit irgendwelchen anderen Patronen der 6,5mm Familie. Ich sehe keine "Magie " in der Neuentwicklung.

Die Diskussion welches Kaliber jagdlich anzuschaffen aufgrund der wahrscheinlichen Lebenserwartung, ist meiner Meinung nach sinnlos.

g,

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18

Mittwoch, 23. Juni 2021, 08:13

Bin vollkommen bei dir - die Lebenserwartung des Laufs ist mir jagdlich gesehen vollkommen egal. Würde ich pro Jahr mehrere hundert oder sogar tausend Schuss am Schießstand raus lassen würde das wahrscheinlich anders aussehen.

Aber dank eurer Inputs weiß ich erstmal, dass ich nichts falsch mache, wenn ich mal due Gelegenheit habe günstig an ein 6,5 CM Büchserl zu kommen :)

WMH
Sebastian

BrandlB

Rotwildjäger

Beiträge: 521

Beruf: Waffenhändler - alles was der Jäger und Sportschütze braucht.

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19

Donnerstag, 24. Juni 2021, 14:05

Die Lebensdauer des Laufes mit guter Präzision ist eher nördlich von 5000 Schuss anzusiedeln, sofern man einbasige Pulver
verwendet und keine großen Serien schießt.

Gehämmerte Qualitätsläufe leben jedenfalls deutlich länger. Die .243 die zu Läufen theoretisch unfreundlicher ist, schießt aus einer Steyr PH immer noch Gruppen unter 2cm, obwohl da mehr als 5000 durch sind. Der Übergang ist sehr deutlich ausgebrannt - tut der Präzision aber keinen Abbruch. Man merkt nur, dass gelegentlich Ausreißer die Gruppe mal öffnen. Somit ist der Lauf jetzt zwischen 5-6k Schuss fertig. Dieser wurde aber weder richtig gepflegt, noch schonend behandelt - das Gewehr wurde in der Jungjägerausbildung verwendet.
Bei Fragen über Waffen und Munition gerne ein PN schicken.

20

Donnerstag, 24. Juni 2021, 15:38

Wer so viel Geld für Muni hat, der kann sich auch einen neuen Lauf oder gleich eine neue Waffe leisten.

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