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1

Donnerstag, 31. August 2023, 15:41

Das kapitalbockprinzip

Habe gerade „das kapitalbockprinzip“ von helmut pirker gelesen.

Kann es nur weiter empfehlen. Ich bin normal kein leser, lege fast jedes buch nach dem ersten drittel weg.
Aber dieses buch hab ich jetzt an 3 abenden bis zum letzten satz ausgelesen und werde mir auch einige seiten wieder lesen.

Wmh

2

Donnerstag, 31. August 2023, 22:40

Buch

Habe gerade „das kapitalbockprinzip“ von helmut pirker gelesen.

Kann es nur weiter empfehlen

Ich bin ein vielLeser und immer interessiert an neuen Büchern. Kannst du uns eine Kurzfassung geben, worum es geht, und was daran so interessant ist ? Ich kaufe nicht gerne Bücher, von denen ich nur den Titel kenne.

Jagdfreund

3

Freitag, 1. September 2023, 13:49

https://www.derrehbock.com/

Es geht eigentlich um konsequente rehhege. Nicht „nur“ um den kapitalen bock, sondern dass aus einer konsequenten hege gesunde, starke rehe hervor gehen.
Es ist wirklich ein praxisbeispiel mit vielen beispielen. Gewisse argumente (z b dass kapitale böcke nur durch fütterung entstehen) werden mit logischen schlussfolgerungen und dazugehörigen tabellen untergraben. Das ganze beruht auf 24 jährige arbeit eines berufsjägers in einem 3000 ha grossen revier.

Ich werde in punkto rehwild sicher aufgrund dieses buches einiges ändern bei mir im revier. Und werde auch versichen, einige meiner mitpächter auch davon zu überzeugen.

Wmh, martin

4

Freitag, 1. September 2023, 16:58

Das Kapitalbockprinzip

https://www.derrehbock.com/

Danke, jetzt weiß ich mehr. Das Buch wurde auch schon im Forum von Wild und Hund vor 2 Jahren ausfürhlich besprochen.... Bekommt durchwegs gute Kritik.

Das "Problem": Das kannst du nur optimal umsetzen, wenn du der (langjährige) Pächter bist und das Revier groß genug ist oder es gute Zusammenarbeit mit den Nachbarn gibt. Diese Bedingungen sind leider in den vielen kleinteiligen Revieren nicht vorhanden. ............. Trotzdem interessant.

Man findet übrigens auch in folgendem Buch viel Interessantes zu Fütterung und vielen anderen Themen: Osgyan, Rehwildreport, verlag nimrod
Jagdfreund

5

Freitag, 1. September 2023, 23:50

Das Kapitalbockprinzip

Forstsetzung zu meinem Beitrag oben:

Natürlich möchte jeder einen kapitalen Bock schießen. Aber sollen wir deshalb die Rehe mästen ? Kann das die Zukunft der Jagd sein ? Ich glaube nicht. Die Zukunft der Jagd liegt meiner Meinung nach ganz wo anders: Wir müssen uns einreihen in die Bewegung gegen die Zerstörung der Natur, für den Schutz des Wildes .................. Trophäen werden dabei keine besondere Rolle mehr spielen.

Andernfalls wird die Jagd große Probleme bekommen. .......
Jagdfreund

6

Samstag, 2. September 2023, 11:28

Das Kapitalbockprinzip

Aber sollen wir deshalb die Rehe mästen ?

Zur Klarstellung: Ich bin absolut FÜR die Fütterung des Wildes in Notzeiten und auch als Maßnahme gegen zu viel Verbiss. Ich habe selbst Freude an guten Trophäen: aber ich meine, die Trophäe sollte nicht mehr das Hauptziel der Fütterung sein.... Dafür gibt es heuzutage kein Verständnis mehr. bei der NICHTjagenden Bevölkerung. ............................. Genauso wie es kein Verständis mehr gibt, dass Fasane "ausgewildert" werden, um sie kurz darauf in Massen abzuschießen. (Passiert im Nordburgenland und anderswo jedenfalls immer noch).

Wenn man auf diese Unarten verzichtet, bleibt immer noch sehr viel Freude an der Jagd.. .......... Und es gibt vieles, was wir stolz herzeigen können als Leistung der Jägerschaft: Vor allem das gesunde Wilpret.

Jagdfreund

7

Sonntag, 3. September 2023, 10:00

Aber sollen wir deshalb die Rehe mästen


Ein Reh in freier Natur lässt sich nicht mästen. Es weiß, wann es genug hat.
Ich habe in 18 Jagdjahren (und davor bin ich als Bub mitn Vater u Opa immer schon mit gegangen) noch nie ein gemästetes Reh gesehen. (ich habe in meinem Jägerleben ca 180-200 Stk. erlegt, viele davon selbst zerwirkt) Bei uns kirren die Nachbarn (Eigenjagd-reines Waldrevier) auf Teufel komm raus. Mais liegt auf den Wegen Kiloweise. Die Fütterungen sind teilweise im Sommer auch befüllt (selbst wenn sie schon einigemale Strafe gezahlt haben). Sollte sich ein Reh "überfressen", wird es krank, geht womöglich ein, aber es wird nicht fett.
Bei meinen Fütterungen ist Futter (sicher in hoher Qualität) für 2-3 Wochen drinnen. Würden sich Rehe mästen lassen, würde die Fütterung nach ein paar Tagen leer sein.

Ich glaube beim Thema Rehwild sind viele "Irrglauben" unterwegs. (auch ich lerne immer wieder dazu)

Zurück zum Thema: In diesem Buch werden viele solcher Themen aufgegriffen und mit glaubhaften Gegenargumenten untergraben.

WMH, Martin

8

Sonntag, 3. September 2023, 10:52

Das Kapitalbockprinzip

Ein Reh in freier Natur lässt sich nicht mästen. Es weiß, wann es genug hat.

Da hast du sicher recht. Habe ein wenig übertrieben, um zu sagen, was ich meine: Herzog Albrecht von Bayern hat gezeigt, was man mit Fütterung erreichen kann: Eine enorme Steigerung der Wildpretgewichte und der Trophäen....... Sehr beeindruckend. ("Über Rehe in einen sterischen Gebirgsrevier") Und jeder möchte gerne solche Böcke erlegen mit 500 oder 600 g................. Aber soll das wirklich das Ziel des Jagens sein ? Dieses "Immer mehr, immer größer, immer schwerer" .................. ?

Ich stelle einmal nur die Frage.....

Jagdfreund

9

Sonntag, 3. September 2023, 17:11

Das Kapitalbockprinzip

Ich stelle einmal nur die Frage.....
Weil ich halt gerne diskutiere ;) und ein klein wenig streite ............. ;)

Jagdfreund

Gonzo2010

Rotwildjäger

Beiträge: 794

Beruf: Landesbediensteter

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10

Montag, 4. September 2023, 20:31

Ich bin gerade auch dabei dieses Buch zu lesen und eines habt ihr vergessen, es geht auch um Reife Böcke die das entsprechend alter erreiche und dann geerntet werden :thumbsup: , und das sollte eigentlich zählen einen alten Reifen Bock und dann vielleicht eine starke Trophäe. Das ist Jagd :D
Dafür ist die Altersklassen Einteilung wichtig finde ich


Wmh
Gonzo2010
Nicht das, was einer niederlegt,
nur was dabei sein Herz bewegt,
nur was er fühlt bei jedem Stück,
das ist das wahre Jägerglück.

11

Dienstag, 5. September 2023, 19:52

ch bin gerade auch dabei dieses Buch zu lesen und eines habt ihr vergessen, es geht auch um Reife Böcke die das entsprechend alter erreiche und dann geerntet werden , und das sollte eigentlich zählen einen alten Reifen Bock und dann vielleicht eine starke Trophäe. Das ist Jagd
Dafür ist die Altersklassen Einteilung wichtig finde ich



Danke, du hast es richtig ausgedrückt!!

12

Sonntag, 10. September 2023, 22:01

WMH!
Das Buch habe ich in mich hineingefressen; finde es fantastisch, was er hier geschaffen hat. Konnte für mich einiges mitnehmen, jetzt auch durch neues Revier seit zwei Jahren. Nicht mehr hauptsächlich Wald, sondern kleinteilig Wald/Wiese und am Wald angrenzend Feld. Und hier bekommen bestätigtes Rehwild, egal ob Bock oder Gaiss, Zeit sich zu entwicklen.
***wmh***
cpm

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